Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

sbk

28.01.2009 | 11:51 Uhr

.. die SBK spielt nicht mit..

Jeder spielt zurzeit Gesundheitsreform, aber die SBK spielt nichtmehr mit. So wie wir es alle aus unseren Jugendtagen kennen, so macht es jetzt auch bei die SBK.

Nun stellt sich die Frage: War es nicht öfters mal sinnvoll nicht jeden Quatsch mitzumachen!?

Was war bei der SBK passiert?

Seit 1. Januar gibt es neue Finanzierungsregel im Gesundheitssystem. Diese Regeln findet die SBK sind nicht sehr vorteilhaft. So will die SBK keine Ärzte für bestimmte Diagnosen, welche eine höhere Zuweisung von Geld aus dem Gesundheitsfond bedeuten würden, noch belohnen.

Laut der SBK würde das ganze neue Gesundheitssystem mit den 80 Krankheitsarten diese Machenschaften noch fördern. In der letzten Woche hatte das BVA die Krankenkassen pauschal einen Vorwurf gegen dieses Vorgehen gemacht. Von diesen restlichen Krankenkassen will sich die SBK mit der Pressemitteilung distanzieren.

Es wird in der Pressemitteilung auch über den Fall der AOK Bayern gesprochen, die so nett waren und dem Bayerischen Hausärzteverband für die Überprüfung ein “netten Vertrag” angeboten hatten. Das hat ja dann zu einer Weiterführung bis zur “Behandlung nur in Notfällen” geführt.

An diesen Spielchen will die SBK nicht teilnehmen und fordert das die Finanzierung des Gesundheitssystems überarbeitet wird.

Für mich verständlich..

Danke Sascha für den Hinweis

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “.. die SBK spielt nicht mit..”
  1. RevengeofPKV sagt:

    Brav, die SBK! Hält sich an die Gesetze und ist nicht bereit, den Ärzten für etwas zusätzliches Geld zu geben, was diese ohnehin schon machen müssen, nämlich die richtigen Diagnosen zu codieren.

    Rechtlich und moralisch ist das vorbildlich, betriebswirtschaftlich unter den Bedingungen des Morbi-RSA aber leider nicht empfehlenswert. Wenn die Versicherten der SBK die Kosten für schwere Erkrankungen verursachen, dann muss auch sichergestellt sein, dass die SBK aus dem Gesundheitsfonds hierfür die richtigen Zuschläge erhält. Sonst fehlt am Ende das Geld für eine adäquate Behandlung.

    Wenn die SBK dann in einigen Monaten pleite ist, kommt die behördliche Zwangsfusion mit einer anderen Krankenkasse und die dabei entstehenden “Synergieeffekte” (= Personalabbau) können wir hier dann sicherlich auch bedauernd kommentieren.

    Richtig ist die Forderung nach einer Gesetzesänderung. Das muss doch jetzt wirklich langsam mal jeder kapiert haben, dass der Morbi-RSA einfach Murks ist und zu ungewollten Verwerfungen führt!

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