Rabattverträge
36 Unternehmen wollen Rabattverträge mit der AOK

Rabattverträge der AOK gefragt
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK (Baden-Württemberg), Christopher Hermann, ist zugleich Chefunterhändler für die Rabattverträge und spricht von einer hohen Akzeptanz des Ausschreibungsverfahrens. Hermann betont jedoch die in seinen Augen unsinnigen Politikvorhaben: „Die völlig unnötigen Änderungen sorgen für neue Verunsicherung bei allen Beteiligten und überflüssigen Bürokratieaufwand“.
Demnach soll der Abschluss solcher Rabattverträge erschwert werden. Da die AOK dadurch jedoch allein in diesem Jahr 520 Millionen Euro einspart, sagt Hermann: „Es wäre nicht nachzuvollziehen, wenn man bei der aktuellen Finanzlage des Gesundheitssystems bewusst auf solche Summen verzichten würde“.
Aktuell sind 143 ausgeschriebene Wirkstoffe (Ausgabevolumen 3,5 Milliarden Euro) bei der AOK rabattiert. Nach eigenen Angaben wird die AOK bis zum Ende des Jahres etwa eine Milliarde Euro mit Hilfe der Rabattverträge eingespart haben.
Bild: flickr / Rennett Stowe