Medikamente
Amerikas Gesundheitssystem – Wird Barack Obama scheitern?
Wie weitgehend bekannt ist, sind viele Amerikaner nicht genügend bzw. gar nicht versichert, da sie sich die Krankenversicherung in den USA einfach nicht leisten können. Und trotzdem versichern viele US-Bürger, dass sie mit Ihrem Kassensystem zufrieden sind.
Der amerikanische Präsident, Barack Obama, möchte nun im Rahmen seiner Reformen eine Pflichtversicherung auf freiwilliger Basis durchsetzen. Ein Großteil der Bevölkerung ist sich aber nicht sicher, was durch diese Reform erreicht werden soll und fürchtet eine Erhöhung der Kosten, sowie unnötige bürokratische Wege.
Barack Obama strebt jedoch eine freiwillige staatliche Versicherung an, die fĂĽr alle bezahlbar ist und bei Eintritt von Arbeitslosigkeit Hilfe leistet.
Einsparungen könnten durch Abschaffung der horrenden Kunstfehler-Versicherungen und sinnlosen Absicherungsbehandlungen, durchgesetzt werden.
Doch dies scheint ein absolutes Tabuthema in den USA zu sein, an das sich nicht einmal der Präsident heranwagt, da die Schadenersatzanwälte die spendabelsten Unterstützer der Demokraten sind.
Anderen Möglichkeiten die Kosten zu senken, stehen natürlich Ärzte, Kliniken und private Versicherer ablehnend gegenüber. Weiters würde dies, lt. Kritikern, auch bedeuten, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr an der Spitze der Entwicklungen von neuen Techniken und Arzneimitteln sowie in der Biotechnologie stehen würden.
Inzwischen hat Barack Obama seinem Vorhaben etwas mehr Spielraum eingeräumt und stimmt zu, dass jeder Bürger, der mit seiner Versicherung zufrieden ist, auch diese weiterhin behalten könne. Auch andere amerikanische Präsidenten sind bereits mit ihren Vorhaben das Gesundheitssystem zu reformieren, gescheitert. Viele sagen auch Barack Obama sein Scheitern schon voraus.
Überdies sind immer noch zu viele US-Bürger davon überzeugt, dass sie das beste Gesundheitssystem der Welt besitzen. Doch genau genommen handelt es sich dabei nur um das teuerste System der Welt. Die Qualität lässt leider zu wünschen übrig.
Was will Barack Obama für die USA-Bürger einführen? Er will allen Bürgern einen Zugang zu einer staatlich organisierten Medizin ermöglichen; als Konkurrenz zu einer völlig lobby- und marktdiktierten, ausschließlich privatwirtschaftlich organisierten Medizin.
Ăśbliche undiffernzierte Aussage: “Amerika hat das teuerste Krankenkassensystem der Welt”.
Das gilt – nach meiner Recherche – hauptsächlich fĂĽr die Rechnungen aus den Kliniken. Wogegen freie Ă„rzte, freie Vereinbarungen machen können.
Jedoch der Beitrag ist mit ca. 125.- bis 150.- Dollar / Monat eher moderat in der Mitte der zivilisierten Länder und bietet dafür eine lobbydiktierte unliberale Medizin. In der BRD ist der gesetzliche Beitrag in der Spitze bis 600.-/ Monat, also vergleichsweise die teuersten Beiträge und Medizin in der westlichen Welt.
Die Art und Qualität der Leistungen – vor allem bei schweren Krankheiten – ist westlich, wie sie auch in der BRD-Medizin praktiziert wird; jedoch noch härter und unzumutbarer (Stahl, Strahl, Chemo & Co.), als in der BRD.
Es gibt auf der andereren Seite auch Freiheiten eine humane ethisch-moralische, ganzheitlich-ursächliche Medizin auf freier Basis zu bekommen.
Wer privat bezahlt bestimmt, was gespielt wird. Wie auch hier, findet man als Direktzahler vielerei Medizin-Agebote – ähnlich wie in der BRD – auf dem freien Markt.
Der Pharma-Markt ist ähnlich mächtig dominiert, wie in der BRD; die Zulassungen für neue Medikamente ist ebenso, wie in der BRD auch durch politische Lobbyarbeit dominiert. Jedoch übernehmen die Kassen hier, nicht alle neuen Medikamente und Verfahren aus der USA, was meist als restritiv und wenig fortschrittlich seitens der BRD-Zulassungsbehörden (Diktat des gemeinsamer Bundesausschuss) aufgefasst wird.
Ein Austausch zwischen Forschern auf dem Gebiet einer fotschrittlichen evidenz-basierten Medizin findet auf freier Vereinbarung regelmäßig auf gegenseitiger Einladung zu Vorträgen statt.
Allerdings gibt es – wie ĂĽberall – verschiedene Koryphäen, die wegen ihres internationalen Rufs etwa in der Krebs-Medizin hervoragendes leisten. Umgekehrt kommen viele USA-Privatpatienten in deutsche Privatkliniken wegen ihrer sanften, aber bei besserer und nachhaltiger (ganzheitlich-ursächlicher) Wirkungen mit eher heilender Tendenz unter Vermeidung von Stahl, Strahl, Chemie).
Die Werbung darüber findet eher unterschellig unter den Privaten und Selbsthilfeverbänden statt. Jedoch man muss in drei Wochen mit einer hohen Rechnung bis mit 35.000 bis 60.000.- Dollar rechnen.
Barack Obama fĂĽhrt – wie zuvor andere Präsidenten – einen harten Kampf gegen die Mächtigkeit der ausschlieĂźlich privaten Krankenkassen und Berufs-Lobbyisten.
Das kommt ja vor allem in dem einmaligen Dokument über die unzumutbaren medizinischen Verhältnisse in der USA von Michael Moor zum Ausdruck.
Er recherierte weltweit ĂĽber verschiedene Kassen-Konzeptionen in Kanada, England, Frankreich, und anderswo.
Er überzeugt mit der Feststellung, dass ausschließlich staatliche Medizin besser und preiswerter ist, keinen Ablehnungswasserkopf und Vorstände bezahlt, als überwiegend privat organisierte loobydomierte Medizin, wie in den USA. USA-Medizin, als schlechtestes und teuerstes Beispiel, was die Kosten der klinischn Versorgung anbelangt von M. Moore so identifiziert wird.
Abschließned ist festzustellen, dass in der BRD die höchsten Beiträge der Welt, gleichzeitig eine nur mittlere Leistung den Beitragszahler bietet und zwar mit zunehmender immer schlechterem Wirkungsgrad. Völlig unmotiviert auch seitens der Ärzte und Ärzte-Verbände, eine humane Leistung zu erbingen. Im Gegenteil die Ärzte-Verbände hetzen z.T. die Menschen gegen das unzureichende, völlig aus dem Ruder gelaufene System in der BRD auf: Immer höhere Beiträge bei immer schlechterer Leistung.
Offentsichtlich leben Kassenvorstände immer noch in der Vorstellung einer endlosen Preisspirale nach oben offen und haben vergessen, wer Beitrag bezahlt, bestimmt auch, was damit passiert. Nein das gilt nicht in der BRD. Eher Kassenzwang fĂĽr einseitige unzumutbare Zwangsmedizin – zum Abwählen..
Hier wie in USA muss dringend Medizin-Ethik, Moral und hippokatische Medizin wieder eingeführt werden, wobei Kassenvorstände bezüglich der Begehrlichkeiten vor allem gegenüber der Pharma auf Korruption (Abnicken der überteuerten Pharmabegehrlichkeiten) zu überprüfen sind.
Dieter Reiber, EUROPA Technik- und Technikfolgenforschung (Risiken, Ne-Wi, Kosten/Nutzen und Akzeptanz der Menschen)