Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Apotheke

28.04.2010 | 20:22 Uhr

Apotheker-Nachwuchs muss her

Zu wenig interessierte Apotheker

Zu wenig interessierte Apotheker

In ganz Deutschland gibt es 2000 unbesetzt Stelle, aber es fehlt an Nachwuchs, sagt Fritz Becker, Präsident des Landesapotheker-Verbandes Baden-Württemberg. Besonders schlimm ist, dass etwa 40% der Apotheker in den nächsten sechs Jahren aussteigen werden.

Becker beklagt, dass die Studenten nach dem Studium lieber in Krankenhäusern, Krankenkassen oder in der Industrie Arbeit suchen. Das liegt jedoch eher an einer besseren Bezahlung und den weitaus geregelteren Arbeitszeiten.

Viele Apotheker haben Übernahmeprobleme, obschon der Erlös aus einem Verkauf der Apotheke sehr wichtig für die Altersvorsorge des als Freiberufler geltenden Apothekers sei. 80% der Pharmaziestudenten sind weiblich und erhalten in der Regel ein Einstiegsgehalt von rund 3500 Euro brutto. Offenbar nicht genug für die Absolventinnen.

Bild: flickr / heartbeaz

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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