Medikamente
Arzneimittelhersteller tricksen laut Krankenkassen bei Generika-Medikamenten
Der GKV wirft einigen Arzneimittelherstellern die Nichtkennzeichnung von Generika vor. Damit sollen sie den Kassen einen Millionenschaden zugefügt haben, den diese sich nun von den Apotheken erstatten lassen wollen. Da den gesetzlichen Krankenkassen auf Generika (nicht patentgeschützte Arzneimittel, die wirkungsgleich mit patentgeschützten Gegenstücken sind) ein 10%-Abschlag zusteht (Generikaabschlag), ist den Krankenkassen laut GKV ein Schaden in Höhe von 250 Millionen Euro entstanden. Nunmehr sollen die Zuweisungen an die Apotheken gekürzt werden, sobald solche Fälle bekannt werden. Der Deutsche Apothekerverband bittet um schnelle Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums und warnt vor einem finanziellen Chaos im Abrechnungswesen.