Studie
Ärztestreik: Warnschuss vom Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim
Mit einer aktiven Mittagspause bereiten sich die Ärzte aus dem Kreiskrankenhaus schon einmal auf den Streik vor. Sollte keine Änderungen abzusehen sein, bleibt es nicht bei Kaffee und Brezeln vor dem Haupteingang – dann folgt der Streik. Auch die Ärzte des Kreiskrankenhauses plädieren für eine bessere Entlohnung ihrer Arbeit. Hinzu kommen unbesetzte Stellen und die Bürokratie, die rund zwei Drittel der täglichen Dienstzeit ausfüllt. Dr. Michael Hylak, Assistenzarzt am Kreiskrankenhaus, sagt: “Wir fordern eine Entbürokratisierung unseres Arbeitsalltags. Besonders ärgerlich ist es, weil es sich bei dem Großteil um Trivialitäten handelt, die bezüglich der Patientenversorgung keinen Benefit bringen. Sie könnten sehr gut von anderen Mitarbeitern erledigt werden und nicht von einem Arzt, der sechs Jahre lang studiert hat.”