Freitag, 10. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Was ist

19.02.2010 | 14:51 Uhr

Asperger-Syndrom

Definition Asperger-Syndrom

Beim Asperger-Syndrom sind die Fähigkeiten der sozialen Interaktion und Kommunikation geschwächt. Es handelt sich um eine Entwicklungsstörung, die in den Bereich des Autismus fällt. Diese Form des frühkindlichen Autismus tritt meistens mit dem Beginn des 4. Lebensjahres zuerst auf.

Die Kinder erscheinen in ihrem Kontakt- und Kommunikationsverhalten irgendwie ungeschickt und nicht der Norm entsprechend. Dadurch, dass sie meistens ganz normal intelligent oder sogar in einzelnen Bereichen hochbegabt sind, wird das Asperger-Syndrom von der Umwelt nicht so schnell wahrgenommen.

Ursachen Asperger-Syndrom

nicht endgültig erforscht; vermutlich erblich bedingt; wahrscheinlich beteiligt sind die Chromosomen 1, 3, 13

Symptome Asperger-Syndrom

keine natürliche und altersgemäße Kommunikation im Alltag; nicht auf die Situation bezogene Gesten und Körperhaltung; Motorik wirkt ungeschickt; Wortwahl und Tonfall sind unangemessen; monotone Tonlage beim Sprechen; Probleme bei spontaner Kommunikation; Intelligenz und Gefühlsleben klaffen auseinander

Diagnose Asperger-Syndrom

verschiedene Fragenkataloge; in Deutschland üblich Diagnose nach ICD-10 (Weltgesundheitsorganisation); Kriterien nach ICD: bei wechselseitigen sozialen Interaktionen kommt es zu qualitativen Abweichungen, Interessen und Aktivitäten sind in ihrer Anzahl sehr eingeschränkt, sich wiederholend und stereotyp, allgemeine Entwicklung normal, Sprachentwicklung normal

Therapie Asperger-Syndrom

nicht jedes Asperger-Syndrom muss behandelt werden, kausal keine wirksame Therapie; meistens Therapie der Symptome

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Teilen Sie Ihre Meinung