Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Wochenbettdepression trifft auch Väter

19.05.2010 | 10:43 Uhr

Auch Väter von Wochenbettdepressionen betroffen

US-Amerikanische Ärzte haben im Fachblatt Journal of the American Medical Association ihre Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht. Dabei fanden Sie heraus, dass bis zu 10% der frischgebackenen Väter von Depressionen betroffen sind. Bislang galt die sogenannte Wochenbettdepression als alleiniges Frauenschicksal. Die amerikanischen Mediziner beziehen sich auf die Auswertung der Daten von 28.000 jungen Vätern. Am häufigsten sind Männer drei bis sechs Monate nach der Geburt von Depressionen betroffen. Die ersten drei Monate bergen das geringste Risiko für eine Depression. Die Ärzte raten deshalb, die gesamte Familie im Hinblick auf Depressionen zu unterstützen und die Aufmerksamkeit nicht nur auf die junge Mutter zu richten. Leidet ein Elternteil unter Depressionen, wirkt sich das grundsätzlich negativ auf die Entwicklung des Kindes aus.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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