Werbung und Marketing
Auto BKK, BKK FTE, Deutsche BKK!? Da blickt doch keiner mehr durch

Diese Krankenkasse sollte speziell für die VW Angestellten geschaffen werden um diesen die angeblich besten Leistungen zur Verfügung zu stellen.Sie sollte gegründet werden aus der BKK FTE die von der Deutschen BKK verwaltet wurde (kein Problem wenn ihr das nicht versteht, das verstehen wohl viele nicht, inklusive mir)
Dann wurden von der Deutschen BKK gerichtliche Schritte gegen die neue Auto BKK eingeleitet. Hauptsächlich ging es um Personalstreitigkeiten.
Dann mischte sich auch das Bundesversicherungsamt ein und sagte, dass die Auto BKK mit Leistungen wirbt die sie noch garnicht gestattet bekommen hat. Und was noch wichtig ist: Der Name Auto BKK ist auch nicht gestattet. Dann hieß es vom Bundesversicherungsamt alles muss weg.
Bis heute habe ich geglaubt, dass wäre eine Drohung gewesen. Aber dem ist wohl nicht so. Ich war eben auf der Internetseite der Auto BKK uuups äääh BKK FTE und das Ergebnis sehr ihr oben links. Da hat wohl jemand brav vom Bundesversicherungsamt gekuscht
Der Beitragssatz von 14,1 Prozent ist noch auf der Seite und soll wohl dann gelten. Und überall auf der Internetseite ist nurnoch die Rede von der Planung einer Auto BKK.
- War das übertrieben vom Bundesversicherungsamt gleich alles zurückstellen zu lassen?
- War es richtig dass die Auto BKK nicht mit Leistungen werben darf die sie evtl. garnicht anbieten darf?
- Wie findet ihr jetzt die Werbung mit der Aussage a´la “Wir sind am planen, wissen aber nicht ob es klappt?”
- Habt ihr sonst noch Fragen zu dem Thema? Ab ins Kommentarfeld damit! Unser Motto: Es gibt keine dummenn Fragen, nur dumme Antworten!
Hallo zusammen! Ich als VW-Mitarbeiter und IGM-Mitglied finde es vorallem beschämend, dass die Gewerkschaft massiven Druck auf die Belegschaft von Volkswagen ausübt. Zumal diese neue/alte Kasse überhaupt nichts besonderes zu bieten hat, ausser vagen Versprechungen. Die sehr enge Nähe der “AUTO-BKK” zum Arbeitgeber VW beunruhigt nicht nur mich. In meiner Abteilung sind wir uns einig, nichts zu überstürzen. Wir werden dieses Gebilde sicherlich erst einmal ein Jahr beobachten. Wechseln kann man dann immer noch. Kollegen, lasst Euch nicht unter Druck setzen! Dazu hat keine Gewerkschaft und kein Arbeitgeber das Recht!!!
Hallo Anton, natürlich haben die dazu kein Recht und das sollte auch keiner vergessen. Leider bekommen außenstehende nicht mit wie der Druck ausgeübt wird!? Das würde mich mal tierisch interessieren.
Das mit dem nicht Krankenkasse und Arbeitgeber “unter einem Dach” zu haben verstehe ich. Ich habe das auch schon von vielen Menschen gehört, die sich nicht bei einer Betriebskrankenkasse versichern wollen. Das ist auch das Hauptargument immer für andere Krankenkassen. Ich habe nicht selten schon das Argument gehört, wie viel mein Arbeitgeber über meine Krankheit weiss.
Aber noch schwerer ist das für Krankenkassenmitarbeiter
Die haben das gleiche Recht, aber wenn sie sich dann wo anders Versichern wollen hmm. naja. Man kann es sich ja denken. Aber das wäre ja auch ein indirekter Wiederspruch zur Krankenversicherung bei der man arbeitet und viele Betriebskrankenkassen/Arbeitgeber denken da leider ähnlich.
Wenn schon die Gewerkschaft druck ausübt dann ist das mehr als nur erschreckend. Von Arbeitgebern habe ich es ja schon öfters gehört. Aber wenn die Gewerkschaft die eigentlich die Interessen der Mitarbeiter vertreten soll dann noch so etwas macht, dann fehlen auch mir die Worte.
Das mit den Versprechungen stimmt voll und ganz. Die neue Krankenkasse gibt es ja noch garnicht. Denn der Name Auto BKK ist noch nicht genehmigt und auch nicht bestimmte Leistungen. jedenfalls war das der Stand vom 21.8. und da ich auf der Internetseite der BKK FTE (oder auch Auto BKK) nichts anderes Erlicke als ein Text dass es beantragt ist, gehe ich davon aus dass sich daran nichts geändert hat.
Es ist tatsächlich so, dass die Betriebsräte mit Beitrittserklärungen der Auto BKK durch den Betrieb laufen und die Kasse anbieten. Nach dem Motto:”Du bist doch auch in der IGM, Kollege.” Und in der Betriebsrats-Gazette liegt ebenfalls ein Antrag (laut Vorankündigung). Was vielen ja auch verschwiegen wird, ist dass man ja aus der neuen Kasse nicht gleich wieder raus kommt, wenn man merkt, dass es der berühmte Griff in die Mottenkiste war. Meiner Meinung nach müssten die Herren Osterloh, Wehlauer usw. abdanken.
Das ist schon stark grenzwärtig was die IGM da bei euch betreibt. Wenn auf den Flyern dann noch Auto BKK steht, hat das Bundesversicherungsamt bestimmt was dagegen. Genauso wie das auch für Zeitschriften gilt, in denen evtl. auch schon mit Leistungen geworben wird die noch nicht gestattet wurden.
Wenn du so einen Flyer in die Finger bekommst kannst du ihn gerne mal an mich weiterleiten info@kvportal.de
Nein raus kannst du dann nicht gleich wieder. Du hast eine Bindesfrist von 18 Monaten und zustäzlich ist zu prüfen wenn du einen Wahltarif hast das die Bindesfrist sich auf 3 Jahre verlängert.
Ich finde es aber auch schwach, dass eure IGM das so mit beeinflussen will. Ich verstehe nicht welche Vorteile die davon haben? Weisst du da was?
Weil die machen das ja nicht ohne Grund schätze ich mal
Die Jungs sind aber immer noch als Auto BKK zu finden. Der Hinweis ist auch nett: “ehemals BKK FTE”
guckst Du -> http://www.krankenkassentarife.....amp;kk=210
Das ist die Seite mit den Krankenkassentarifen wohl nich ganz so aktuell wie das kvportal
Danke Ernst und danke Anton nochmal, eure Kommentare haben bei mir ein paar Fragen aufgeworfen. Habe auch gleich hier http://www.kvportal.de/gesetzl.....-existiert noch einen Artikel dazu geschrieben. Würde mich freuen wenn ihr dazu schreiben würdet wie eure Auffassung dazu ist?
Zitat steffen ↑:
Hallo Steffen,
der Hinweis auf die Bindungsfrist ist leider nicht ganz richtig, da die BKK FTE über eine sogenannte “Schnuppermitgliedschaft” verfügt und somit eine Kündigung vor Ablauf der 18 Monate in den ersten beiden Monaten möglich ist (Einschränkung: nur bei einem Wechsel zu einer BKK).
danke für den Hinweis gkv! Hatte ich auf der Seite noch garnicht gesehen. Werde späte über das Thema einen Artikel schreiben.
Gehört in dem Zusammenhang natürlich erwähnt. Somit ist meine Aussage vom obigen Kommentar nicht ganz richtig. Anscheinend ist das ein spezieller Service der BKK FTE.
Hatte auch noch nie von so etwas gehört
– finde ich aber sehr gut!
warum machen die dasß
gehaltserhöhung ist immer möglich für nützliche – hug -….. hat vw genug geld.
einzelne werden mitglied in der autobkk vertreterversammlung , = sitzungsgeld und spesen…
alles zahlt später der versicherte ….
Die Autobkk wurde vor über einem Jahr bereits geplant. Seitens der Deutschen BKK und BKK FTE von dem Vorstandsvorsitzenden Ralf Sjuts beider (!) Kassen. Ralf Sjuts ist nun nur noch der Chef der BKK FTE (AutoBKK.)Das ist mittlerweile Fakt. Spekulativ (aber sehr wahrscheinlich) ist, das die Auto BKK alle VW Unternehmen unter ein BKK Dach bringen möchte. Also Audi, Skoda, Seat etc. Auch wenn es in Europa noch kein solches KV System unserer Art gibt. Im Zuge der Liberalisierung der EU wird auch das kommen. Allerdings gab es wohl bei VW noch andere Pläne, daher kam die Ankündigung der Gründung der AutoBKK auch für Sjuts überraschend. Sein Plan war es sicher nicht, die Deutsche BKK aufzugeben. Und dann gibt es auch die Personalquerälen. Sjuts hat eine Menge gutes Personal für seine Sache von der Deutschen BKK abgeworben. Das beste ist: Ein Teil der Führungsmannschaft arbeitet zwar zu 100% für die BKKFTE/AutoBKK, wird aber von der VW Tochterfirma Autovision bezahlt. Das ist eine indirekte Subvention, die illegal ist. Man kann nur hoffen das Bundesaufsichtsamt setzt die Gesetze durch und lässt sich auf keine faulen Kompromisse ein. Der AutoBKK fehlt es nicht nur an weiterem qualifiziertem Personal, ihr fehlt auch die Infrastruktur. Solange VW der neuen Kasse illegalerweise das meiste bezahlt (Was sagen eigentlich die Aktionäre zu diesem Geldrauswurf??,) solange wird es die Kasse geben. Denn mit neuen Mitgliedern hat sich Sjuts gründlich verrechnet. Die angekündigten Massenwechsel von der Deutschen BKK zur neuen AutoBKK sind ausgeblieben. Somit laufen der neuen Kasse die Kosten, besonders die Personalkosten, davon. Die VW Mitarbeiter sind mündig! Auch wenn Wolfsburg ein wirklich treues VW Volk ist, blöd sind die Menschen deswegen noch lange nicht. Übrigens: Wer genau hinschaut, wird feststellen, das VW immer noch im Verwaltungsrat der Deutschen BKK stark vertreten ist. Warum? Weil sie das damals bei der Fusion zwischen VWBKK und BKK POST (zusammen ergab das die Deutsche BKK) so wollten und unterschrieben haben. Somit bleibt die Deutsche BKK auch die Kasse für die VW Mitarbeiter. Fragt sich wirklich ob es die VW Mitarbeiter nicht besser ist bei der gesunden schuldenfreien und unabhängigen Deutschen BKK versichert zu bleiben, als zur verschuldeten kranken BKK FTE/AUTO BKK zu wechseln, die nur mit den Geldspritzen von VW vor sich herhumpeln kann und zudem sehr Arbeitgeber nah steht.
Danke Zeigefinger für dein langes und ausführliches Kommentar.
Ich habe gerade dazu noch 2 Fragen.
Zitat Zeigefinger ↑:
Wie kann das sein? Warum hat da noch niemand was dagegen unternommen? Weiß das Bundesversicherungsamt schon davon?
Sind da eventuell Zahlen bekannt wie viele gewechselt sind? Das war ja bestimmt eine Grundlage für die Haushaltsplanung der BKK FTE wie sich die zukünftige Entwicklung der Mitglieder ist. Wobei bestimmt das Hauptpotential von der Deutschen BKK kommen sollte.
Das Bundesversicherungsamt weiß das ganz bestimmt. Die sind schwer am schwitzen dort. Ich befürchte allerdings, daß es wie immer auf einen faulen Kompromiss hinausläuft. In diesem Falle sollten sich mindestens die anderen BKK`n beschweren!
Genaue Zahlen weiß ich nicht. Aus dem Umfeld der beiden Kassen spricht man von gerade mal 20 % des gewünschten Ziels der FTE von Mitgliedern die gewechselt haben.
Es gibt überhaupt keine anderen Wünsche der AutoBKK/FTE als VW Mitarbeiter. Alle anderen Mitglieder der FTE die woanders als an VW Standorten wohnen und bei anderen Arbeitgebern beschäftigt sind, sind kein Ziel. Die Mitglieder können einem Leid tun. Erst steigen sie ein mit sehr niedriegem Beitragssatz, der dann zweimal erhöht wurde und dann will man sie gar nicht mehr.
Was Zeigefinger nicht weis: Die FTE/AutoBKK hat zum Ziel 60.000 Mitglieder bis Ende 2008 zu gewinnen. Bisher hat sie rund 7000 erreicht. Wie Zeigefinger weiter oben schon sagte: VWianer sind mündig!
Zitat FireandIce ↑:
:huh?: Die haben lediglich 7000 Mitglieder bis jetzt?
puh – dann bin ich mal auf das vorgehen ab 2009 gespannt
Hier ein Auszuag aus einer Mail des Vorstand der Deutschen BKK zu Thema Auto BKK
“Und nun zum aktuellen Stand:
Der Name “Auto BKK” ist immer noch nicht vom BVA genehmigt.
Die Zahl der Kündigungen von VW-Beschäftigten und Rentnern hält sich wie gehabt in Grenzen. Nach ca. 3000 Kündigungen im August haben wir jetzt 1.800 Kündigungen für September erhalten, möglicherweise folgen noch einige. Mit diesen Zahlen erreicht unser Wettbewerber bisher nicht annähernd sein Vertriebsziel von 60.000 Versicherten bis Ende des Jahres.
Hinzu kommt die erfolgreiche Haltearbeit unserer Mitarbeiter mit einer Erfolgsquote von durchschnittlich 20 Prozent. Dafür möchte ich Ihnen meine Anerkennung aussprechen.
Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen einige Zitate von VW-Rentnern, die sich aufgrund eines Werbeschreibens der BKK FTE telefonisch bei uns gemeldet haben. Diese Unterstützung macht uns Mut weiterzumachen:
“Ich bleib bei Ihnen, die haben ja nicht mal einen Call Center – ich erreich da ja niemand telefonisch und muss dann immer hinfahren. Das mach ich nicht.”
“VW hat so viele Jahre mein Leben bestimmt. Das ist jetzt vorbei. Ich lass mir von denen nichts mehr sagen.”
” Ich finde das einen Skandal…”
” Ist das ein Konkurrenzunternehmen, die BKK FTE?… Ich habe ein Schreiben direkt von der Personalabteilung VW bekommen… Hat dies etwas mit der Deutschen BKK zu tun…?”
” Sie haben das hervorragend geschildert und mich überzeugt, ich bleibe bei der Deutschen BKK ”
“Muss ich das machen? Jetzt bin ich schon so lange bei euch, eigentlich will ich gar nicht wechseln.”
“Spinnen die eigentlich? Erst fusionieren sie mit euch und jetzt wollen sie sich wieder trennen…”
Auch das Handelsblatt berichtete heute online und in der gedruckten Ausgabe über den verschärften Werbedruck bei den Krankenkassen, u.a. der BKK FTE:
http://www.handelsblatt.com/po.....er;2048906
Naja mit den paar Kündigungen wird es der BKK FTE sehr schwer fallen ihr Ziel zu erreichen. Aber vielleicht haben sie ja das 3 fache bei andern Kassen geholt – man weiß ja nie :thinking4:
Aber glauben kann ich das nicht, denn es ist leichter jemanden von der Deutschen BKK zur FTE zu holen als von einer ganz “fremden” AOK/BEK usw.
Zitat pumudu ↑:
Das finde ich halt echt verrückt. Sowas müsste sofort unterbunden werden. Alleine schon VW sollte das für sein Image nicht zulassen.
Danke für den Hinweis auf den Artikel im Handelsblatt. Ich werde später bzw. morgen darüber noch etwas schreiben.
Guten Tag,
ich bin zufällig auf diese Diskussion gestoßen und würde mich auch gern dazu äußern.
Natürlich ist das ein ganz schönes Chaos.
Erst fusioniert die Volkswagen BKK mit Post BKK und Telekom BKK zu der Deutschen BKK, da… (naja gehört hier jetzt nicht her)
Stolz darf man sich daraufhin größte Betriebskrankenkasse Deutschlands nennen. Mit wirklich super Leistungsangeboten!
Jedoch fakt ist, je mehr Mitglieder eine Krankenkasse hat, desto schwerer ist es, zugeschnittene Leistungen für bestimmte Versichtergruppen zu erstellen.
Wer weiß vielleicht war VW unzufrieden mit den Leistungen für ihre Mitarbeiter. (Vermutung)
Ich finde es spannend was hier vor sich geht. Und mal ehrlich… Wettbewerb hat auf dem Markt noch nie geschadet.
Wieso regen sich irgendwelche Personen so sehr darüber auf? Es wird niemandem eine Pistole an die Brust gehalten und Krankheitsbilder sind für jeden Arbeitgeber tabu! (Dies ist gesetzlich vorgeschrieben)
Ab 2009 wird sich sowieso alles ändern. Jeder wird denselben Beitragssatz bezahlen MÜSSEN. Also werden sich Versicherte genau die Leistungen der Krankenkassen ihrer Wahl ansehen. Und wenn einem VW Mitarbeiteter die Leistungen der BKK FTE mehr entsprechen als die der Deutschen BKK, dann wird er wechseln und wenn nicht wird er der Deutschen BKK treu bleiben. Was ist daran falsch?
Desweiteren muss man auch mal die Sichtweise von VW betrachten. Hat sich jemand schon mal überlegt was ein einziger Krankheitstag eines Mitarbeiters das Unternehmen kostet?
Und wir sprechen jetzt nicht von 2 Wochen im Jahr fehlen wegen Schnupfen oder Grippe. Jetzt sprechen wir von harten Fällen, die nach schlimmen Erkrankungen für sie zugeschnittene Programme hinsichtlich Rehabilitation, Wiedereingliederung, verschiedene Trainingsmethoden benötigen.
Seht euch einen Fußballer mit Kreuzbandriss an! Der steht nach 2 Wochen wieder auf dem Spielfeld. Bei uns “Normalsterblichen” dauert dies um einiges länger. Klar der Fußballer hat eine andere Muskulatur und der Verein zahlt bestimmt auch noch was drauf zur schnelleren Genesung. Aber uns kann es auch so gehen mit zugeschnitten Leistungen! Vielleicht nicht in 2 Wochen. Aber durch eine verbesserte Infrastruktur kann uns vieles ermöglicht werden. Und wenn eine Krankenkasse dies erreicht, dann entlastet sie nicht nur das Unternehmen in dem es Geld einspart, sondern auch den durchschnittlichen Mitarbeiter, der viel schneller als gewöhnlich eine gesteigerte und verbesserte Lebensqualität erfahren darf.
Ob das alles so hin haut, sei mal noch in Frage gestellt. Ich wollte hier einfach nur mal auch für die Gegenseite sprechen. Es kann auch sein, dass ich total daneben liege. Aber ich finde nichts verwerfliches an diesen Gegebenheiten wie sie momentan in Wolfsburg statt finden.
Und mal ehrlich… Wer von Ihnen kann den Leistungskatalog seiner Krankenkasse hier mal eben aufsagen?
Ich wette das kann keiner. Da wir aber ab 2009 den Gesundheitsfond auf uns zu rasen sehen, werden wir uns für die Leistungen der Krankenkassen interessieren müssen.
Und dann soll jeder ohne irgendwelche Vorurteile für sich den besten Weg herausfinden.
:wow: :wow: Zitat”Aber ich finde nichts verwerfliches an diesen Gegebenheiten wie sie momentan in Wolfsburg statt finden” :jumping:
Aber was ist mit den Wettbewerbswidrigen Methoden mit denen versucht wird Mitarbeiter von VW zu beeinflussen, indem man die Vertrauensleute der IG-Metall losschickt.
Seitwann hat es eine Gewerkschaft nötig Produkte für ein Unternehemn zu verkaufen und dabei gleichzeitig milde ausgedrückt eigenen Mitglieder vor den Kopf zu stoßen indem Arbeitsplätze gefährtet werden.
Es hat so den Anschein das die IG Metall Angst hat ihren Einfluss bei einem Unternehmen ei zu büssen und daher mit aller Macht versucht ein andres Unternehemn groß zu machen. Hierzu siehe im Blog an ander Stelle ein Flugblatt der Gerwerkschaft VER.DI
Zu den Leistungen sei zu sagen das eine große Krankenkasse sicher eher in der Lage ist gezielte Präventionsmassnahmen in einem Unternehemn anzu bieten wie ein kleiner Mitbewerber. Nur bedarf es hier einer Absprache zwischen Unternehmen und Krankenkasse. Denn ein große Krankenkasse kann hier sogar von Vorteil sein weil ganz ander Kontakte vorhanden sind und Verträge mit Verbänden geschlossen wurden.
Auszug aus dem SGB V § 20 a
Die Krankenkassen erbringen Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben (betriebliche Gesundheitsförderung), um unter Beteiligung der Versicherten und der Verantwortlichen für den Betrieb die gesundheitliche Situation einschließlich ihrer Risiken und Potenziale zu erheben und Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation sowie zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten zu entwickeln und deren Umsetzung zu unterstützen
:dunno: Nur mal zur Korrektur…
Von den “mafiösen Machenschaften” bis hin zur Beeinflussung von IG-Metall Vertrauensleuten wurde von mir KEIN einziges Wort verfasst.
Bei den Wolfsburger Gegebenheiten spreche ich nur von dem Krankenkassen Wettbewerb, dass Wettbewerb “an sich” nichts verwerfliches ist.
WIE und warum dieser Wettbewerb ausgetragen wird, ist hier nicht mein Thema gewesen :angel2: Und darin enthalte ich mich.
Wie gesagt es wird niemandem die Pistole an die Brust gehalten. Die Darstellung einer anderen Perspektive war mein Ziel. Nicht mehr und nicht weniger.
Nun liegt es an den Versicherten.
hi mgw, danke für deine Kommentare.
Zitat MGW ↑:
Zu dem Punkt stimm ich dir fast zu – wenn du aus dem Mitglieder noch ein “örtlich verteilte Mitglieder” oder ähnliches machst – geb ich dir sogar 100%ig recht.
Für eine Krankenkasse wird es schwer ab einer gewissen Größe sich auf die kleineren und spezielleren Versichertengruppen einzustellen.
Wie du auch sagt, Wettbewerb belebt das Gechäft. Das ist auch nicht das Problem an der Auto BKK gewesen. Da Problem warn nur die Methoden der Kunden- und Mitarbeitergewinnung.
Ich finde dein Kommentar aus einer anderen Sichtweise auch super. Denn man kann erst richtig über Sichtweisen diskutieren wenn diese auch erwähnt werden.
Ist hier jemand tatsächlich so bläugig zu glauben, es gehe in erster Linie um die Gesundheit der Versicherten? Leute, Leute…es geht wie immer ums Geld. Der obige Redner hat Recht was die Kosten für VW betrifft. Genau deshalb lässt VW zu, dass während der Arbeitszeit Werbung durch IG Metall Betriebsräte für die Auto BKK gemacht wird. Die besseren Leistungen, bessere Prävenzion soll den Mitarbeitern die Sache schmackhaft machen. Im Interesse von VW liegt es doch die Kosten zu senken. Dafür invenstiert jetzt VW ein Haufen Geld für die illegale Subvension der Auto BKK. VW nimmt es anscheinend mit den Gesetzen unseres Landes nicht ganz so ernst. Die Betriebsräte und der Vorstand haben ja in den letzten Jahren genügend Skandale gehabt. Wer garantiert uns eigentlich, daß die Personalabteilung nicht in die Versichertenakten der Auto BKK schaut? Ein altes Sprichwort lautet “Wessen Brot ich ess; dessen Lied ich sing”. Sorry, aber ich vertraue diesem Braten nicht. Es geht immer ums Geld. Und immer immer zahlen wir: Die kleinen Leute.
Auf jeden Fall sei gesagt: Die meisten im Betrieb sind mittlerweile stinkesauer, weil sie jeden zweiten Tag von Betriebsrat oder Vertrauensleuten angequatscht werden, doch endlich zur FTE zu wechseln. Probieren wir doch zur Abwechslung mal was anderes: HEH LEUTE! KAUFT ALLE TOYOTA! DIE BAUEN TOLLE AUF DIE BELANGE DER FAHRER ABGESTIMMTE AUTOS! DIE AUTOS MUSS MAN KAUFEN WEIL SIE MIT TOLLEN HIGHLIGHTS AUFWARTEN! Z.B. HABEN ALLE TOYOTA VIER RÄDER UND EIN LENKRAD! Mal ehrlich, hört sich genau an wie die Begründung, warum man zur FTE wechseln sollte, oder?
Jetzt reicht es aber langsam! Bauen wir Autos oder was? Ich hab keinen Bock zur FTE zu gehen. Jetzt haben Sie uns verboten Deutsche BKK Post intern zu versenden. Die FTE darf das. Spinnen die? Ja, jetzt wo Ralf Sujts dieser “Allesvermieser” bei VW angestellt ist, jetzt gehts ab oder wie? Diese Niete! Soll lieber aufpassen wo er im Werk langläuft.
An Kommenundgehen
Es ist schon erstaunlich, was ein Arbeitgeber alles anstellt, um seine Mitarbeiter in eine bestimmte Krankenkasse zu zwingen. Dass kann aber nicht seine Aufgabe sein.
Die sehen jetzt ihre Felle wegschwimmen und wollen trotzdem nicht zugeben, dass sie mit ihrer Kassenpolitik einen riesen Bock geschossen haben.
Von R. Sjuts kann man nichts anderes erwarten. Er muss über seinen Rausschmiss bei der BKK FTE zutiefst frustriert sein und wird nun alles daran setzen, dass möglichst viele Mitarbeiter doch noch zur BKK FTE wechseln. Die Mittel hierfür sind ihm völlig egal.
Man kann nur hoffen, dass möglichst viele Kollegen dem Druck standhalten und bei der Deutschen BKK bleiben.
Hallo Arbeite bei VW und bei einer Betrirbsversammlung wurde auch die Neue Bkk vorgestellt ! Aber wörtlich die neue Bkk arbeitet auch im Interresse der Mitarbeiter mit dem Personalwesen zusammen um Gesundheitliche gefahren der VW Arbeiter zu senken :starwars:
wie soll ich das Verstehen ( Kontrolle natürlich )
BKK FTE NEIN DANKE :yeah:
Zitat Juergen ↑:
Hallo Jürgen,
Du verstehst das genau richtig, es geht nur um Kontrolle und um weiter nichts
Zitat Juergen ↑:
Gesundheitliche Gefahren senken? Ich glaube das ist nicht Aufgabe der Krankenkasse, sondern Aufgabe der Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit, etc. Eine Krankenkasse kann höchstens der betrieblichen Gesundheitsförderung dienen. Sprich, schnelle und effektive Heilung bei Krankheiten, die in der Produktion oder im Büro geschehen spezifisch auf die MA von VW abgestimmt.
Inwieweit dies natürlich passiert, ist eine andere Frage (man weiß es halt nicht genau) und ich weiß es auch nicht.
Es sollte zumindest so sein. Warum jedoch auf Sjuts rumgehackt wird, versteh ich leider nicht so ganz.
Nun ja die Mittel, die zur Gewinnung von Mitgliedern eingesetzt wurden, darüber lässt sich streiten und dessen enthalte ich mich. Aber grundsätzlich spricht doch nichts weiter gegen eine VW-Betriebskrankenkasse oder? Gabs doch schon einmal!
Bitte um weitere Meinungen.
Mit freundliche Grüßen,
MGW
Ein weiterer Pluspunkt sei die Gesundheitsförderung nach Maß: Während andere Kassen tausende unterschiedlicher Unternehmen betreuen, möchte sich die BKK FTE ganz auf Volkswagen konzentrieren. Dabei ist sie Partner des Unternehmens und des Betriebsrats – auch und gerade, wenn es um die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen unter gesundheitlichen Aspekten geht.
also mit der IGM und dem Unternnehmen ( Peronalbüro ) ist aus der IGM Zeitung !!!! ist ein Fake in meinen Augen
PS. auch bei der alten BKK sind geheimnisse an das Personalbüro geleidet worden !!!!
@Juergen:
Wo hast du denn deine Augen? Ändere mal deinen Blickwinkel. Siehst du nicht wie hier Versichertengeld verschleudert wird? Wie ein Autokonzern sich in Dinge der Krankenkasse einmischt und auch noch illegal sponsort? Auch wenn du deinen Blickwinkel nicht änderst, spätestens wenn die FTE über den Jordan geht dann wirst du es erkennen.
Es geht immer um Macht. Sjuts ist machthungrig. Auch wenn er jetzt einen Tiefschlag erlitten hat, wird er versuchen wieder mächtig zu werden. Der FTE tut er damit keinen Gefallen. Du glaubst doch nicht das die Mitarbeiter der FTE Sjuts eine Träne nachweinen, oder?
Das ganze Krankenkassensystem ist doch vor 20 Jahren so geändert worden, das es immer weniger Kassen gibt. Mein, Gott, wieder ein VW Kasse? Was denkst du denn wer das bezahlen soll? VW wird nun Geld in die Zulieferer pumpen müssen, das FTE Sponsoring wird bald vorbei sein.
Und die meisten VW Leute sind immer noch bei der Deutschen BKK. Die ist zwar im Werk nicht mehr da, aber vor den Toren steht sie immer noch. Ich komm aus Hannover, wenn du schaust, siehste du das sie sogar die Gebäude renovieren. Die wollen nicht weg, nein, die rüsten auf. Also ich trau der FTE nicht. Ich will keine Kasse die mit VW verheiratet ist. Und was die Werbung betrifft: Das war kein Fake. Und du bist auch kein VW Mitarbeiter. Du arbeitest entweder für Sjuts oder die FTE. Aus diesem Blickwinkel versteh ich deine Aussagen.
:stop: ich sage ein Fake ein Fake ist eine Fälschung oder eine Täuschung habe nicht gesagt das die FTE gut ist nein werde bei der Deutschen BKK bleiben und das Schreiben ist von der IGM Zitiert und nicht meine meinung
Gruß aus dem VW Werk Kassel
Ein gutes und gesundes neus Jahr liebe Gemeinde! :pillowfight:
Wisst Ihr was der absolute Oberhammer ist? Angeblich soll der neue FTE-Chef (Thomas Born?) bereits mit einer größeren Kasse über eine Fusion verhandeln. Wollen uns die und VW denn völlig verar… ??? :eek4: Erst sollen wir alle zur FTE gehen (was ja wohl kaum einer getan hat, weil die meisten doch wesentlich gescheiter sind, als Neumann dachte) und jetzt wird der Saftladen wegfusioniert?! Was soll das denn? Dann hat doch VW erst recht keine Schnitte mehr. Da hätte man doch lieber mit der Deutschen verhandeln sollen. Da wäre doch bestimmt was gegangen…
Das wäre ja der Hammer. Interessant für alle, die grade zu FTE gewechselt sind. Die BKK FTE hat je eine Schnuppermitgliedschaft, so dass man doch schnell wieder wechseln kann.
Also Jungs, ich bin eben aus Zufall auf eure Dikussion gestoßen und bin mächtig beeindruckt, wie intensiv ihr euch mit dieser recht merkwürdigen Thematik auseinader setzt. Es werden viel offene Fragen zu Recht gestellt. Aber die Hauptfrage bleibt doch das “Warum”?. Aussage VW: Wir wollen eine auf die Bedürfnisse der VW-Mitarbeiter zugeschnittene Krankenkasse. Lächerlich. Was passiert denn mit den Versicherten der ca. 25.000 Fremdarbeitgeber, die von der BKK FTE betreut werden? Mutieren sie jetzt zu Versicherten 2. Wahl? Ich denke, dass Herr Dr. Neumann zu dieser Thematik einfach nur schlecht von Herrn Sjuits beraten wurde. Jetzt steckt die Karre so richtig tief im Dreck und niemand möchte sein Gesicht verlieren. Ich denke eine Fusion ist für die FTE derzeit der einzige Ausweg. Wenn man deren finanzielle Entwicklung im letzten Jahr verfolgt. 2 BS-Erhöhungen plus Kredit in Millionenhöhe von einem Verband der BKK. Da sitzt der Euro nicht mehr so locker.
Aber wenn schon fusioniert wird, dann doch mit der Deutschen BKK. Warum soll sich eine weitere Krankenkasse ins Boot geholt werden, die mit den besonderen Gegebenheiten der VW-Standorte keine Erfahrung haben? Dann wäre endlich wieder Ruhe im Haus und VW sollte sich wieder um die Dinge kümmern die naheliegender sind als den Mitarbeitern eine Krankenkasse aufzudrücken.
Das Thema scheint ja gegenwärtig immer noch die Gemüter zu erhitzen. Viele richtige und wichtige, aber eine unglaubliche Menge an purer Unwissenheit und gefährlichem Halbwissen sind verbreitet worden.
Es ist unstrittig, dass die Entflechtung von der DBKK für beide Seiten nicht ganz glücklich verlaufen ist. Die Verantwortlichen sind dafür ja bereits ausgemacht.
Es ist ebenso richtig, dass sich die BKK FTE – ja, so heißt sie immernoch und sie hieß nie anders – momentan noch wenig von anderen Krankenkassen unterscheidet. Einige wichtige, nicht VW-spezifische Punkte kann ich eben fallen lassen:
* Gesundheitsbonus von bis zu 660 bzw. 800 Euro jährlich. Bis zu 95 Prozent der Kosten gesundheitsfördender Kurse werden übernommen. Das ist im Vergleich zu anderen Kassen schon nicht schlecht. Auch der DBKK.
*Hausarztmodell, auch für alle Mitversicherten
*Gesundheitsprämie
etc. pp.
Auf diesem Feld steht die FTE anderen Kassen nicht nach.
Fest steht auch, dass Volkswagen aus Kostengründen eine enge Zusammenarbeit mit der FTE unterstützt. Aber: Wer kann das einem Unternehmen von Weltrank zum Vorwurf machen? Es kümmert sich verstärkt um die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter und möchte daher spezielle Programme anbieten. Dies war mit der DBKK aus verschiedenen Gründen offensichtlich nicht möglich. So sind deren Mitglieder auf über 85.000 Arbeigeber verteilt. Auch die beiden anderen Satzungsmitglieder Post und Telekom wären wohl kaum mit einem speziellen Programm für die Volkswagen-Versicherten einverstanden gewesen. Aus dieser Sicht war und ist der Schritt nur richtig. Als kleine und auf einen bestimmten Kreis ausgerichtete Kasse kann die FTE eng und ohne Beschränkung mit VW und dem GEsundheitswesen zusammenarbeiten – und das exklusiv. Die Rechnung ist einfach:
Spezielle Programme & Angebote = bessere Gesundheit der Mitarbeiter = gesundes, wirtschaftliches Unternehmen.
Wer gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gegen ein Projekt wettert, das für Unternehmen und Arbeitnehmer eine WIN-WIN Situation darstellt, hat einiges nicht verstanden. Dabei steht eines – Gegensatz zur DBKK – fest: Die FTE wird nicht fusionieren (DBKK + mhplus) und bleibt dadurch bei den Kunden und Werken am Ort. Die Strategie ist essentiell und steht fest.
Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber langfristig ist das Projekt eine gute Alternative.
Als kleine und auf einen bestimmten Kreis ausgerichtete Kasse kann die FTE eng und ohne Beschränkung mit VW und dem GEsundheitswesen zusammenarbeiten – und das exklusiv.
Gestatte mir doch hierzu die Frage:
Wie kann eine bundesweit geöffnete Krankenkasse auf einen bestimmten Kreis ausgerichtet sein?
Ohne die derzeit schätzungsweise 50.000 nicht VW-Beschäftigten, die bei der FTE versichert sind, wäre die derzeitg sowieso eingschränkte Überlebenschance gleich Null. Also dürfen sie jetzt für den Aufbau der FTE herhalten und falls es funktionieren sollte – was ich persönlich bezweifle – werden Sie mit zweitklassigen Leistungen abgeschoben oder wie soll die soziale Gerechtigkeit aussehen? Was VW haben möchte ist die gute alte BKK für ihr Unternehmen. Das war ja auch mal gut, ist aber unter den geänderten Vorzeichen ( siehe Gesundheitsfons und Morbi-RSA, Rabbatte, mögliche Kasseninsolvenzen etc.)nicht mehr zeitgemäß. Wenn man sich in der Kassenlandschaft umschaut, suchen alle kleinen bis mittelgroßen Kassen einen geeigneten größeren Partner um das eigene Überleben zu sichern. Diese Gedanken dazu haben sich Menschen gemacht, die das hauptberuflich tun und wohl wissen wovon sie reden. Und von dieser Entwicklung soll die FTE ausgenommen sein? Warum? Begründet mit einer regionalen Marktmacht, die aber nirgendwo vorhanden ist?
Es ist ja nun ein offenes Geheimnis das Volkswagen ein gewisses Sponsoring gegenüber der FTE betreibt. Geld, das an anderer Stelle bestimmt auch sinnhaft eingesetzt werden kann. Wielange dieses bei weiter sinkenden Absatzzahlen, drohender 4-Tage-Woche der Mitarbeiter usw. weiter betrieben werden kann bleibt abzuwarten. Und dann wirds richtig spannend mit der FTE.
Die Frage nach dem “warum” konnte mir Klausmüller auch nicht beantworten. Wenn ein Konzern einen solchen Aufwand pro FTE betreibt, muss er irgendeinen Vorteil davon haben.
Die Frage was das sein kann, beantwortet sich hier wohl jeder selber.
Fakt ist..VW bleibt auch in Zukunft satzungsmäßig verankertes Trägerunternehmen der Deutschen BKK und wird dieses auch nie bei der BKK FTE sein können. Verschiedene Mitarbeiter auf Führungsebenen sind Mitglieder im Verwaltungsrat und lenken damit auch weiterhin die Geschicke der Deutschen BKK. Für mich ist die Deutsche BKK als legitimer Rechtsnachfolger der BKK VW nicht zuletzt deshalb auch weiterhin “DIE” BKK für VW.
Lieber Klaus Müller, schön das Du das Thema Unwissenheit und Halbwissen aufgreifst. Du hast da scheinbar auch nur einseitige FTE-Propaganda aufgeschnappt. Mal zu dem, was Du da schreibst:
Den Gesundheitsbonus von bis zu 660,- Euro gibt es gar nicht. Die Leistungen der BKK FTE sind 1 zu 1 die der Deutschen BKK an der Stelle ( beim Mitglied 100,- Euro im ersten Jahr, 150,- Euro im zweiten und 200,- Euro im dritten >> siehe Internet der BKK FTE).
95 % für Kurse (maximal 165,- Euro) sind auch nicht der Brüller! DBKK 85 % ( max. 155,- Euro). Zumal Du nur je einen Kurs pro Jahr und Themenfeld in Anspruch nehmen kannst. Für die meisten kommen nur zwei Themenfelder in Betracht (Bewegung und Entspannung), also einmal Rückenschule und einmal Yoga, oder sowas in der Art. Macht den gigantischen Vorteil von 20,- Euro im Jahr aus. Vorallem, wo ja jeder Versicherte sowas auch regelmäßig ausnutzt (ha ha…).
Das tolle Hausarztmodell gibt es nur in Hessen und Niedersachsen (die Kollegen in Mosel haben da schon mal Pech gehabt). Und das bedeutet zum einen Verzicht auf die freie Arztwahl und zum anderen nützt es nur, wenn der eigene Hausarzt daran teilnimmt (die wenigsten Ärzte tun das). Habe übrigens bei der hochgelobten FTE keine Liste der teilnehmenden Ärzte gefunden; Du? Gesundheitsprämien gibt es auch bei allen Kassen, ist also ebenfalls kein Highlight!!!
Und welche Kostengründe sprechen denn aus Sicht von VW für die FTE? Der Beitragssatz von 15,5%, den ja bekanntermaßen alle Kassen haben? Meiner Meinung nach sind 15,5% bei einer Kasse genau so viel wie 15,5% bei einer anderen! Oder gibt es neue mathematische Gesetze seit 2009? Und wie soll sich denn die FTE verstärkt um die Kollegen bei uns im Betrieb kümmern? Die betriebliche Gesundheitsförderung ist Aufgabe des Arbeitgebers und nicht der Krankenkasse. Ausserdem habe ich von der FTE noch kein Schilddrüsen-Screening im Betrieb erhalten und es gab auch noch kein Venenmobil und zum Hautscreening wurde ich auch noch nicht in die FTE eingeladen. Alles Angebote der Deutschen BKK, die ich in den vergangenen Jahren in Anspruch nehmen konnte.
Und was heißt, die FTE kann eng und ohne Beschränkung mit VW zusammenarbeiten? Kann die FTE das geltende Sozialversicherungsrecht in Deutschland ausser Kraft setzen und “Therapeutisches Kugellager-Murmeln in Halle 52″ bezahlen, oder was?
Übrigens sind die Mitglieder der BKK FTE auf über 25.000 Arbeitgeber verteilt!!! Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die ja nur rund 50.000 Mitglieder haben! ist schon eine tolle Kasse.
Wo soll denn Deine so toll umschriebene WIN-WIN-Situation sein? So wie es aussieht buttert VW gerade Millionen in ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen (was nebenbei bemerkt auch noch rechtswidrig ist). Krankenkassen müssen von ihren Beitragseinnahmen leben können. Fremdfinanzierung ist nicht zulässig. Das Versicherungsamt des Bundes wird denen noch die Leviten lesen.
Und seit wann ist eine programmierte Pleite, die sich völlig gegen den Willen der Gesundheitspolitik richtet eine gute Alternative? Alternative zu was denn?
Wenn die Strategie essentiell ist (oder ist sie Essig?), wie lautet denn die Deiner Meinung nach?
Ich fürchte, das nach Ralf Sjuts auch unser lieber Herr Neumann wird abdanken müssen…
“DAS EXPERIMENT BKK FTE GEHT ZU ENDE”. oder es kommt, wie es kommen musste.
Hallo Ihr Lieben, aus dem Aufsichtsrat ist durchgesickert (schön, wenn man jemanden kennt, der einen kennt, hihi…), dass die Tage der BKK FTE gezählt sind. Unter dem massiven Erfogsdruck von VW wird die Kasse wohl in die Fusion mit der Audi BKK gepresst. Da letztere aber eine recht erfolgreiche Kasse ist, wird es wohl dazu kommen, dass der Sitz der neuen Kasse (BKK AutoUnion?) dann wohl in Neckarsulm oder Ingostadt zu finden sein wird. Da hat VW ja toll was gekonnt. Viel Geld für nichts verpulvert. Ich bin so froh, dass ich mich nicht habe belatschern lassen in die “AutoBKK” zu wechseln.
Hat von Euch auch jemand etwas in der Richtung gehört? Würde mich freuen, mehr darüber zu erfahren, da meine Kollegen hier im VW durchaus auch interessiert an dem Thema sind. Gruß Anton.
Guten Tag, ist es eigentlich rechtlich möglich, das eine geschlossene BKK, wie die Audi BKK und eine bundesweitgeöffnete BKK wie die FTE, soeinfach fusionieren können.
Oder hat sich da was durch das GKV WSG geänert?
Wieso geschlossen? Die BKK FTE ist bundesweit geöffnet und BKK AUDI in BW und Bayern. Trotzdem geht es das geschlossene und geöffnete BKKen fusionieren.
Stimmt habe mir mal den entsprechenden Passus aus dem SGB V zu Gemüte geführt.
Hast recht.
Ich frage mich nur was das Gedöns bringen soll.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39125/
Es kann natürlich auch daran liegen das die Audi BKK vileicht demnächst einen Zusatzbeitrag erheben muß?
Hallo zusammen, ein Kollege der jetzt in Ingolstadt bei Audi arbeitet hat mir einen Link zum Donaukurier geschickt. http://www.donaukurier.de/loka.....99,2220378
Danach hat die BKK FTE schon 10,5 Millionen Euro Schulden. Die sind am Zusatzbeitrag bestimmt dichter dran als die Audianer.
Aus meinem Gruppenbereich werden jetzt schon zwei Kollegen die FTE wieder verlassen und zur Deutschen BKK zurück gehen. Ich denke es werden Ihnen einige gleich tun.
Ihr seht, das war von Anfang an der Flop des Jahrhunderts. Gratulation Herr Neumann!!!
http://www.rp-online.de/wirtsc.....89457.html
Das sind nicht die einzigsten die den Zusatzbeitrag ggf erheben müssen
Dass die BKK FTE in finanziellen Schwierigkeiten steckt, wurde heute vom Sprecher der Kasse dementiert. Der Donaukurier hatte sich bei dieser Behauptung auf “gut informierte Kreise” berufen – das soll man generell nur machen, wenn man weiß, dass diese “Kreise” auch wirklich über belastbare Informationsquellen verfügen.
Ob man den Weg, den Volkswagen mit der BKK FTE als “Kasse für VW” beschritten hat, als gescheitert bezeichnen muss, ist m. E. noch nicht raus. Eine Fusion mit einer anderen Kasse, die überwiegend Beschäftigte versichert, die im gleichen Gesamtkonzern arbeiten, ist jedenfalls ein stimmiges Konzept und liegt doch irgendwie nahe. Früher oder später schwappt die Fusionswelle doch ohnehin über alle Kassen dieser Größenordnung hinweg, da ist es besser, wenn man sich passende Fusionspartner derzeit noch aussuchen kann.
Zumindest ist es ja höchst erstaunlich, dass BKK FTE und Audi BKK nur durch Finanzmauscheleien weiterhin existieren können. Die Audi BKK gibt der BKK FTE einen millionenschweren Kredit, damit sie noch bis zum 31.03.2010 durchhalten können. Dafür bekommt die Audi BKK einen Kredit vom Konzern, um über die Runden zu kommen. Na Prost Mahlzeit! Lieber Konzern, statt Millionenkredite in eine Krankenkasse zu stecken, tut lieber etwas für Eure Mitarbeiter. Fakt ist, dass VW einmal der Vorzeigearbeitgeber schlechthin war. Davon ist kaum etwas geblieben. Schade Herr Winterkorn…