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  1. Anonym

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    Habe von meiner Krankenkasse DAK eine schriftliche Mitteilung, dass ab 01.02.10 der sogenannte Zusatzbeitrag entrichtet werden muß.
    Bin schon seit 10 Jahren 60% behindert und von best. Zuzahlungen befreit (1%).

    Ist es rechtens, dass ich den Zusatzbeitrag entrichten muß. Bin ebenfalls Rentner mit einer minimalen Rente. Ich würde einen Widerspruch einlegen. Wozu raten sie mir und können sie mir einen Muster-Widerspruch zur Verfügung stellen.

    Danke!

    vor 1 Monat veröffentlicht #
  2. Anonym

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    Guten Tag,

    der Zusatzbeitrag ist von jedem zu zahlen. Egal ob von Rentnern mit einer kleinen Rente oder Studenten etc. Natürlich können Sie gegen den Beitragsbescheid Widerspruch einlegen, wie auch gegen jeden anderen Bescheid, den die Krankenkasse erteilt.

    Ich glaube aber kaum, dass der Widerspruch was nützen wird. Er verursacht der DAK nur weitere unnötigen Verwaltungsaufwand und Kosten.

    Wenn Sie die 8,00 € umgehen möchten, müssen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen und sich eine andere Krankenkasse suchen. Wenn Sie bisher mit dem Service und den Leistungen zufrieden waren, wäre es vielleicht sogar der beste Weg einfach bei der DAK versichert zu bleiben und die 8,00 € zu zahlen. Die Garantie, dass Ihre neue Krankenkasse in 3 Monaten ebenfalls nachzieht, haben Sie nämlich nicht.

    Diese Entscheidung müssen Sie aber alleine treffen.

    vor 1 Monat veröffentlicht #
  3. Anonym

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    Ich würde dazu raten, die Krankenkasse zu wechseln. Ob wirklich alle Kassen im Laufe des Jahres einen Zusatzbeitrag erheben werden, bleibt abzuwarten. Dass die DAK so argumentiert, ist doch klar. Es gibt schließlich auch Kassen mit Prämienausschüttung.
    Gruß, Jane.

    vor 1 Monat veröffentlicht #
  4. Anonym

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    Von der Prämienaussüttung wirde ich mich nicht blenden lassen. Diese Prämienaussüttung erfolgt für das Geschäftsjahr 2009. Und was ist nun in 2010 oder 2011? Werden diese Krankenkassen dann nicht villeicht einen Zusatzbeitrag bis maximal 1 % des Einkommens fordern?

    es steht doch auf der Hand, dass viele Versicherte ausgerechnet sich für einer dieser Krankenkassen entscheiden werden. Es werden vor allem solche Versicherte sein, die die 8,00 EUR schon jetzt nicht zahlen wollen, weil ihr Einkommen zu gering ist. Damit haben diese Krankenkassen zwar mehr Versicherte, aber nur geringfügig mehr Einnahmen. Die gesetzlichen und satzungsmäßigen Leistungen bekommen aber alle Versicherte dieser Krankenkassen. So würde es also Prozentual für jeden Versicherten gleiche Leistungen bei weniger Einnahmen geben. Die Folge ist entweder die Pleite der Krankenkasse oder ein Zusatzbeitrag, der Höher als die 8,00 EUR sein wird. Daran wird der Morbi-RSA nichts ändern. Insbesondere nutzen Rentner und Arbeitslose nach bisherigen Bilanzberechnungen des statistischen Bundesamtes viel mehr Leistungen, als Arbeitnehmer. Die Auswertungen des statistischen Bundesamtes sind nur ein kleiner Teil des Morbi-RSA.

    Würde also unser Gesundheitssystem sozial sein, könnte jede Krankenkasse auf einen Zusatzbeitrag und eine Prämienaussüttung verzichten.

    Ein Widerspruch hat eigentlich keinen Erfolg! Der Erfolg kann nur gegeben sein, wenn man bis zum Budesverfassungsgericht durchklagen möchte. Die Entscheidung des Bundessozialgerichtes ist nicht ausreichend. Denn einseitig erhobende Zusatzbeiträge oder Kopfpauschalen sind gegenüber unseren Grundgesetz zweifelhaft zu begegnen. Der Gedanke einees Im Grundgesetz verfassten Sozialstaates wird durch einseitige Belastung des Versicherten in Frage gestellt. Im Übrigen betrifft das bereits den Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 %, den der Versicherte mehr als ein Arbeitgeber oder des Rentenversicherungsträger zahlen muss.

    Also wenn die Krankenkasse gewechselt werden will, dann bitte genau aufpassen, welche Leistungen, welcher Service und welche Betragshöhe gewünscht wird. Es ist genau so, wie vor der Gesundheitsreform, als Krankenkassen ihre Beiträge selbst bestimmt haben.

    Viel Erfolg bei der Kassenwahl - egal ob die Entscheidung für eine neue oder die alte Krankenkasse erfolgt! Es ist nun mal nicht leicht.

    vor 1 Monat veröffentlicht #

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