Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Forum » Hilfe bei Krankenversicherung bzw. Krankenkassen

  1. anonymous
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    Meine Erfahrung hat gezeigt, nicht nur die Versicherten, die sich die 8,00 EURO Zusatzbeitrag nicht leisten können, denken über einen Kassenwechsel nach. Vielen Versicherten geht es einfach ums Prinzip. Warum sollen Sie die hohen Verwaltungskosten und Werbekampagnen der großen Kassen mitfinanzieren, wenn es auch anders geht.

    Im Übrigen ist es so, dass die Versicherungsbeiträge nicht bei den Kassen ankommen, sondern zunächst in den Gesundheitsfond wandern. Von dort aus erfolgt dann die Verteilung an die Krankenkassen. Pro Versicherten erhalten die Krankenkassen eine Grundpauschale, die durch Zu- oder Abschläge je nach Alter, Geschlecht und Krankheit ihrer Versicherten verändert wird.

    Gruß, Manu

    Posted 2 years ago #
  2. anonymous
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    Hallo Manu,

    allerdings müssen u. A. auch Kassen einen Zusatzbeitrag erheben, denen sehr niedrige Verwaltungskosten nachgesagt werden. Ohne dabei jetzt Namen zu nennen.

    Posted 2 years ago #
  3. anonymous
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    Hallo!

    Ich denke, Sie sollten zunächst bei Ihrer Krankenkasse bleiben und die Entwicklung bei anderen Kassen beobachten.
    Das "Gut" Krankenversicherung kostet ja nicht nur die 8,00 € - obwohl das nun so erscheinen könnte. Prozentuale Beitragssatzerhöhungen der Kassen haben in der Vergangenheit oft mehr als 8 € ausgemacht - nur war der "Weg" der Erhebung ein anderer.
    Es ging einfach von der Rente oder Lohn/Gehalt ab. Nun muss per Überweisung oder Bankeinzug gezahlt werden.
    Im übrigen bleibt festzuhalten, dass sich die DAK immer gegen die Erhebung des Zusatzbeitrages ausgesprochen hat. Da war bei Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2007 sehr viel vom Vorstand der DAK Herrn Rebscher zu lesen. Er prangerte den hohen Verwaltungsaufwand für den Einzug des Zusatzbeitrages an... und das zu Recht.
    Weiterer Hinweis: Jede Kasse, die aus taktischen Gründen die Erhebung des Zusatzbeitrages hinauszögert, verliert monatlich wertvolle Einnahmen für die Leistungen der Mitglieder. Also geraten diese Kassen in die Zwickmühle und müssen ggf. einen höheren Zusatzbeitrag (ggf. 1 % vom Einkommen) erheben - später zwar, aber sie werden ihn erheben. Der Beitragssatz aus dem Gesundheitsfonds wurde bereits bewusst "unterdeckelt" von der Regierung festgelegt - auf Deutsch: Man wusste, dass die Kassen Zusatzbeiträge erheben müssen. Nach neuem Recht müssen Kassen auch Insolvenz anmelden, wenn sie "verschuldet" sind oder werden zwangsfusioniert... Also alles nicht so einfach. Lieber offene Karten von Anfang an und ein solider Haushalt, so wie die DAK es macht... aber es ist halt unpopulär...

    Posted 2 years ago #
  4. anonymous
    Inactive

    Hallo!

    Ich denke, Sie sollten zunächst bei Ihrer Krankenkasse bleiben und die Entwicklung bei anderen Kassen beobachten...

    <Admin: hab es mal richtig formatiert ;)>

    Nicht beobachten sondern HANDELN und dann weiter beobachten!!! Es gibt zahlreiche Kassen wo keine Zusatzbeiträge für 2010 gefordert werden . Wer nicht HANDELT kann von sein Sonderkündigungsrecht vergessen und ist bei der jetzigen Krankenkasse gefangen.

    Bei meiner jetzigen Krankenkasse gab es sogar Ende des Jahres 2009... 100 Euro zurück.
    Macht eine Ersparnis von 196 Euro in knapp einem Jahr!!!

    http://www.ikk-suedwest.de/

    Posted 2 years ago #

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