Donnerstag, 17. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Forum » Hilfe bei Krankenversicherung bzw. Krankenkassen

  1. anonymous
    Inactive

    Keinem Versicherten darf von Hausärzten ein Krankenkassenwechsel nahe gelegt werden!
    Stellen SIe sich vor, die Krankenkasse würde andersrum Hausärzte empfehlen ... der Aufschrei wäre verständlicherweise groß. Lassen Sie sich Mitglied einer anderen Krankenkasse nicht verunsichern, sie haben das RECHT auf gleichgestellte Behandlung. Sollte das Verweigert werden - oder sollten Sie gar VOrkasse leisten - kann der Arzt seine Kassenzulassung verlieren.

    Die bayerischen Hausärzte haben im Durchschnitt 120.000 Euro Einkommen - im Schnitt. Das Argument, dass nur die AOK Bayern das ÜBerleben der Hausärzte (HÄ) sichert, stimmt nicht einmal im Ansatz. Der Vertrag zwischen Hausärzteverband und AOK sichert den HÄ eine rund viermal höhere Steuerungspauschale als bei den bisher üblichen und in den anderen Budnesländern abgeschlossenen Verträgen. Und dass, OHNE dem Patienten damit einen Vorteil zu verschaffen - der schaut mal wieder in die Röhre. Der monetäre Vorteil liegt allein bei den HÄ, kein Wunder, dass diese die AOK Bayern empfehlen - können Sie sich doch so auf Kosten der Allgemeinheit das eigene Säckchen vollmachen.

    Wie immer gilt: Vertrauen Sie niemanden blind, Fragen Sie stets nach. Stellen Sie Ihrem Hausrzt doch mal folgende Fragen:

    - Meinen Sie allen ernstes, dass der Arzt den Leistungsumfang Ihrer bisherigen Kasse kennt und somit ein objektiver Vergleich mit der AOK möglich ist? Handelt es sich dabei um die richtige Kasse für Sie oder ihn?

    - Kann ein Arzt Sie objektiv behandeln, wenn er aus monetären Gründen einen Kassenwechsel empfiehlt?

    - Was macht der Arzt, wenn eine andere Kasse eine höhere Pauschale zahlt? Empfiehlt er dann diese (zum Wohle des Patienten natürlich...)?

    - Wie kann die AOK den Vertrag finanzieren? Die Folgen können Sie sich errechnen.

    Posted 3 years ago #

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