Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

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Körpersprache richtig deuten - eine Analyse die Erfolg verspricht

(6 posts)
  1. steffen
    Key Master

    Wie verstehe ich eigentlich meinen gegenüber besser? Viele haben ja das Problem das Sie die körperlichen Signale des Gegenüber bei einem Verkaufsgespräch / Beratungsgesrpäche nicht erkennen.

    Deshalb habe ich mir heute gedacht, es gibt einen kleinen Schnelleinstieg in "Körpersprache". Damit die, die es noch nicht können den gegenüber besser verstehen.

    Am besten ihr lest euch das ganze mal durch und schreibt dann unten was ihr davon haltet bzw. welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Sind natürlich alles nur Beispiele und Erfahrungen die ich gemacht habe bzw. welche ich irgendwann mal gelernt habe.

    1. Wenn mein Gesprächspartner den Kopf ruckartig zurückwirft , den Kopf einzieht, die Stirn runzelt
      Dann bedeutet das trotzt der Ablehnung Angst, Verkrampfung und Entrüstung
    2. Wenn mein Gesprächspartner die Augenbrauen hebt, durch mich hindurchschaut, mich mit geradem Blick anschaut
      Dann bedeutet das Ungläubigkeit, Arroganz, Geistesabwensend, Interesse, Offenheit
    3. Wenn mein Gesprächspartner keinen Blickkontakt hält
      Dann bedeutet das Desinteresse bzw. Unsicherheit
    4. Wenn mei Gesprächspartner häufig die Lieder bewegt bzw. hastig die Brille abnimmt
      Dann besteht Nervosität, Ablehnung, Agression
    5. Wenn mein Gesprächspartner sich an die Nase fasst, sich die Nase reibt, den Mund öffnet
      Dann bedeutet das Ertapptsein, Verlegenheit, Nachdenklichkeit, Erstaunen, Überraschung
    6. Wenn mein Gesprächspartner immer langsam spricht, die Lippen zusammenpresst, sich auf die Lippe beißt
      Dann bedeutet das Unsicherheit, Unwilligkeit, Zorn, Nachdenklichkeit, Zeitgewinn
    7. Wenn mein Gesprächspartner die Ober-/Unterlippe hochzieht, das Kinn streichelt
      Dann bedeutet das Verachtung, Zweifel, Nachdenklichkeit, Selbstgefälligkeit
    8. Wenn mein Gesprächspartner mit dem Körper nach vorne kommt, den Oberkörper weit zurücklehnt, weite Armbewegungen macht
      Dann bedeutet das Interesse, will unterbrechen, Desinteresse, Sicherheit
    9. Wenn mein Gesprächspartner lange Armbewegungen macht, mit dem Bleistift spielt, die Hände in die Hüften stemmt
      Dann bedeutet das Unsicherheit, Nervosität, Aggression, Imponieren wollen, Entrüstung
    10. Wenn mein Gesprächspartner die Hände am Stuhl festklammert, die Hand in die Hosentasche steckt
      Dann bedeutet das starke Unsicherheit, Entspannung, Arroganz
    11. Wenn mein Gesprächspartner die Hände vor der Brust kreuzt, die Hände auf den Rücken legt, den Zeigefinger hebt
      Dann bedeutet das Ergebenheit, Demut, Befangenheit, Überheblichkeit, Belehrung, Tadel
    12. Wenn mein Gesprächspartner mit dem Zeigefinger auf den Tisch pocht, die Fingerkuppen aneinander presst, sich die Hände reibt
      Dann bedeutet das überzeugt sein, Beharrung, Präzision, Selbstgefälligkeit
    13. Ok die Liste ist jetzt teilweise ein bißchen Missverständlich, aber es ist einfach halt so das Körpersprache auch zwei Bedeutungen haben kann. Genauso wie die normale Sprache ;)

      Ich hoffe es bringt trotzdem ein bißchen weiter.

      Fragen, Kritik, Anregungen und Erweiterungen natürlich gerne unten mitteilen ;)

    Posted 3 years ago #
  2. anonymous
    Inactive

    Bedenke das diese Verhaltensweisen immer sehr Kontext- und Personen abhängig sind.

    zu 9:
    - Bleistift spielen kann z.B. auch Langeweile sein.
    - Hände in die Hüften, einfach weils bequem ist und ich die Arme nicht anspannen muss?

    Zudem ist Köpersprache so wie es hier Verwendet ist ein Zugangshinweis auf die Befindlichkeit des Gegenüber. Eine Informationsquelle um sich besser in Ihn hinein zu versetzen.

    Da sollten dann Dinge wie Satzbau, Tonhöhe, Sprechgeschwindigkeit nicht fehlen.

    Zudem ist es auch wichtig ob der Gegenüber weiß was er mit der Körpersprache aussagt und diese bewusst kontrolliert.

    Wichtiger finde ich das einem die eigene Intention für die Interaktion. Also das Warum rede ich mit dem klar ist. Daraus ergibt sich dann mit etwas Übung die Verhaltensweise die Man haben möchte.
    Es setzt natürlich vorraus aufmerksam gegenüber dem Anderen zu sein. ABER sich nicht einnehmen zu lassen.

    Posted 3 years ago #
  3. anonymous
    Inactive

    Aso Pupillen, Haut (schwitzend, gerötet, bleich, normal) und Körperspannung sind auch noch Hinweise.

    Bedeuten aber viele dinge. Deshalb ergibt sich immer nur aus der Zusammensetzung eine vage Aussage.

    Konkrete Aussagen sind kaum möglich da jeder Mensch 1. die Dinge anders interpretiert und 2. diese Dinge auch anders an die Umwelt vermittelt.

    Posted 3 years ago #
  4. steffen
    Key Master

    Stimmt das mit dem Stift könnte auch Langeweilie sein. Das habe ich ganz übersehen.

    Ja natürlich ist es auch schwer die Aussagen pauschal zu deuten. Es soll lediglich einen Ansatz zum Verständnis geben.

    Das wichtigste ist bei dieeser Körpersprache auch, das Thema und der Themenablauf.

    Das war jetzt hier grundsätzlich erstmal auf die Krankenversicherung bzw. den Krankenversicherungsvertrieb bezogen. Das Thema bringt ja schon eine gewisse Distanz mit, weil natürlich kein Mensch etwas gutes mit einer Krankenversicherung verbindet (Krank=Schlecht sozusagen)

    Deshalb ist die Körpersprache schon ein bißchen distanziert.

    Um den Verlauf des Gesprächs richtig zu deuten muss ich das schon wissen.

    Posted 3 years ago #

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