Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

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Krank(Gesund)heitsreform???

(6 posts)
  • Gestartet vor 2 years von anonymous
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  1. anonymous
    Inactive

    ... wem soll diese lösung denn etwas bringen, außer das demnächst in AOK BEK oder eine der restlichen 300 Krankenkassen in der BRD Paßbildautomaten - vermutlich durch Steuergelder finanziert - stehen werden, die auf diese Art eine Renaissance erleben werden -

    Allein der Aufwand der Kartenherstellung wirde eine derart immense Summe an Verwaltungs /Bearbeitungskosten verschlingen daß wir uns alle erneut fragen werden:
    WIE LANGE NOCH FRAU MINISTER -
    Da wir aber in der Schule schon gelernt haben, daß Politiker im Allgemeinen als gewählte Volksvertreter (Vertreter vs. Verkäufer)
    fungieren, dürfen wir uns auch diesmal wieder sicher sein, daß das Volk aufs Beste vertreten sein wird oder solllte ich schreiben, vertreten wird ???

    Eine abschließende Frage sei mir noch erlaubt:
    Wozu um alles in der Welt, braucht die Bundesrepublik mehr als 300 Krankenkassen wenn diese überall von Gesetzes wegen her, dazu gezwungen werden, gleiche Beiträge von ihren Mitgliedern zu verlangen - Wettbewerb ...

    Ich glaube es hieß mal so ...

    Danke Frau Schmitt

    Posted 2 years ago #
  2. RevengeofPKV
    Inactive

    Also das mit den vielen Krankenkassen ist ja nicht neu. Ürigens: aktuell sind es nur noch 196 Krankenkassen und die Zahl sinkt kontinuierlich weiter. Man sollte aber berücksichtigen, dass eine Einheitskrankenkasse oder eine sehr geringe Zahl von Krankenkassen auch ihre Nachteile hat. Es entsteht dann nämlich ein Oligopol auf der Seite der Kostenträger, dem die Leistungserbringer als Vertragspartner ausgeliefert sind.

    Dass ein staatliches Gesundheitswesen - und nichts anderes wäre eine Einheitskasse - nicht nur Vorteile hat, weiß jeder, der sich schon mal mit dem englischen Gesundheitssystem auseinandergesetzt hat.

    Posted 2 years ago #
  3. anonymous
    Inactive

    hallo Revengero,

    mir geht es nicht darum eine Einheits-Brei-Kranken-Kasse zu glorifizieren, doch wie es scheint, bewegen wir uns in punkto Leistungsspektren immer mehr daraufhin zu. Meiner Kasse BKK Securvita - wurde es z.B. untersagt, ihre niedrigen Beitragskosten weiterhin aufrechthalten zu können - Wäre hier nicht viel sinnvoller zu verfahren, nach der Devise,
    wer viel in Anspruch nimmt - ausgenommen sind hier chronische Langzeitpatienten - der zahlt auch mehr, und wer sich gesundheitsbewußt verhält, zahlt entsprechend weniger -

    Wir müsssen uns mal davon verabschieden, "daß der Doktor" für Alles und Jeden ein Pillchen parat hat, indem wir unsere Verantwortung an der Rezeption abgeben, doch leider besteht hierbei so gut wie keinerlei Öffnung bei den mir bekannten Kassen

    springinsfeld

    Posted 2 years ago #
  4. Sascha
    Inactive

    "
    wer viel in Anspruch nimmt - ausgenommen sind hier chronische Langzeitpatienten - der zahlt auch mehr, und wer sich gesundheitsbewußt verhält, zahlt entsprechend weniger -
    "

    Und wenn ich viel in Anspruch nehmen MUSS?
    Wer einen Autounfall hat zahlt dementsprechend mehr, wer das Pech nicht hat ist somit glücklich. Das widerspricht voll dem Solidar-Gedanken!

    Posted 2 years ago #

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