Da gebe ich dir Recht. Eigentlich sollten die Angebote in Richtung Kostensenkung gehen (für die Versicherten, die "wirklich" an der Krankheit leiden).
In dem Beitrag vom ZDF ( Video zur Erklärung des Morbi RSA findet ihr hier ) hat die Siemens BKK aber auch gesagt, dass es möglich ist Versicherten einer Krankheit "zuzuordnen".
Also müsste dein Beitrag revengeofpkv ergänzt werden durch: Richtig profitieren werden nur die Krankenkassen, die Versicherte melden können, die garkeine Ausgaben erzeugen :wink:
Aber die Frage ist, ob das so einfach möglich ist wie die Siemens BKK es in dem Beitrag erklärt!?
Denn da klingt es ja für mich eher nach: "Wir machen den Sack auf die anderen füllen ihn voll und wir holen gleich den nächsten" -> aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so einfach ist..
Das Interesse der Kassen müsste nach meinem Verständnis [:lol:] dann ja dahin gehen, die Behandlungskosten für diese Erkrankungen zu senken. Resultieren daraus dann nicht sogar Notwendigkeiten für besondere Versorgungsangebote, die bei der Kostensenkung helfen [:idea:]
Hierzu müsstest du aber auch bedenken: Kostensenken ja! Kosten "entfernen" nein! Denn wenn ja keine Kosten mehr da sind, gibts kein Geld mehr!? Was dann wieder nicht zu "Gewinn" führen kann.
Und dann entsteht auch das Problem mit den Versorgungsangeboten. Die führen ja meist zu einer gesundheitlichen Verbesserung und laut dem Beitrag vom ZDF gibt es ja bei keiner Krankheit, auch kein Geld. (ich meine jetzt ohne die Betrachtung der "illegalen" Zuordnung zu bestimmten Krankheiten)
Also könnten die Krankenkassen auch nicht mit ihren Leistungen unter dem Durchschnitt der Kosten liegen und auch keinen "Gewinn" machen.
Perfekt wären dann also Leistungen, die Kosten senken aber den Kranken auf keinen Fall gesund machen oder?
Was für eine verrückte Welt - wenn man mahl bedenkt über was wir hier diskutieren :roll: (d.h. jetzt nich das ich die Diskussion für unwichtig finde! Das muss angesprochen werden! Sowas darf nicht in der Versenkung verschwinden!)
Grüße an euch zwei -
