http://de.wikipedia.org/wiki/KKH-Allianz
Geschichte [Bearbeiten]
Die KKH wurde am 10. März 1890 in Halle/Saale als eingeschriebene Hilfskasse unter dem Namen „Kranken- und Begräbniskasse des Kaufmännischen Vereins zu Halle/Saale“ gegründet. Vorläufer war der 1862 von Kaufmannsgehilfen gegründete Kaufmännische Verein. Mit dem In-Kraft-Treten der RVO am 1. Januar 1914 wurde die KKH als Ersatzkasse zugelassen. Am 1. April 1926 wurde der Name in „Kaufmännische Krankenkasse Halle (Saale) Ersatzkasse V.V.a.G.“ geändert. 1934 verlegte die Kasse ihren Sitz nach Berlin. Zum 1. Januar 1936 mussten nicht versicherungspflichtige Mitglieder aus den Ersatzkassen ausgegliedert werden. Von der KKH wurden sie in die neu gegründete „Hallesche Krankenkasse V.V.a.G. Berlin“ übertragen. Diese erhielt später den Namen „Hallesche Krankenversicherung“, fusionierte 1975 mit dem Nationalen Krankenversicherungsverein, und ist heute Bestandteil des Unternehmensverbunds "Alte Leipziger-Hallesche". Die „Hallesche“ gehört der privaten Krankenversicherung an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde letztlich Hannover neuer Sitz der KKH. Die Kasse hatte durch den Krieg über zwei Drittel ihrer Mitglieder (in Ost- und Mitteldeutschland) verloren. 1953 fanden die ersten Wahlen zur Selbstverwaltung in der Sozialversicherung Sozialwahl statt. Bedeutende Wachstumsschübe erhielt die KKH durch die Wiederzulassung von Ersatzkassen in West-Berlin (1958) und im Saarland (1960) und vor allem durch die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990.
Seit dem 1. Januar 1995 wird die Pflegeversicherung für die bei der KKH krankenversicherten Personen durch die „Pflegekasse bei der KKH“ durchgeführt.
Logo bis 31. März 2009Bis 1995 war der Personenkreis der KKH vor allem auf Angestellte in kaufmännischen sowie verwandten Berufen beschränkt. Seit der Wahlfreiheit 1996 dürfen alle Personen der KKH beitreten, sofern sie sich nicht der gesetzlichen Krankenversicherung durch Wahl einer privaten Krankenversicherung verschlossen haben. Die KKH geht seit 2001 (als erste bundesweit tätige Krankenkasse) mit einer Prüfgruppe Abrechungsmanipulation gezielt Hinweisen auf Fehlverhalten im Gesundheitswesen nach.
Die Kaufmännische Krankenkasse – KKH (ca. 1,9 Mio. Versicherte) und die Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften (ca. 0,1 Mio. Versicherte) fusionierten zum 1. April 2009 zur heutigen KKH-Allianz.[3][4]
