Montag, 20. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

PKV

12.01.2009 | 11:12 Uhr

BIG Direkt – Ansprache für 2009

Eben habe ich auf Forium einen Artikel gelesen. Da unter dem Artikel ein “Pressemitteilung der BIG” steht, denke ich auch mal, dass es eine Pressemitteilung der BIG ist. Leider habe ich auf der Seite der BIG Direkt nichts gefunden, aber da ich auch in unterschiedlichen Presseverteilern von Krankenkassen stehe, weiß ich dass nicht alle Pressemitteilungen direkt veröffentlicht werden bzw. teilweise überhaupt nicht auf der eigenen Seite.

Gesundheitsfond – nicht direkt in die PKV

In dem Artikel geht es darum, dass ein Wechsel immer mit einem Risiko verbunden ist. Denn im Alter kann es in der PKV zu Beitragssteigerung kommen, während es in der GKV zu Beitragssenkungen kommt. In der GKV sinkt das Einkommen normalerweise, dadurch sinkt auch der Beitrag – in der GKV ist der Beitrag an die Höhe des Einkommens gebunden.

Das ist aber für die meisten Experten bzw. welche die sich mit dem Thema einmal im Leben befasst haben nichts neues. So will ich auch nicht zuviel aus der Pressemitteilung aufgreifen. Für mich war eher ein anderer Teil der Mitteilung interessant.

Vorstandsvorsitzender der BIG Direkt im Interview

So wird am Ende der Mitteilung noch mit dem Vorsitzenden des Vorstandes gesprochen. Auf die Aussage, dass alle Krankenkassen jetzt den gleichen Beitragssatz haben, folgt die Frage, nach welchen Kriterien sich Versicherte jetzt orientieren sollen?

Antwort Herr Neumann (Vorstand): Beim Vergleich der Krankenkassen zählt eben nicht mehr nur der Beitrag.

Und dann sehr lustig, wie ich finde. Denn 4 Sätze weiter folgt dann dieser Satz

So besteht beispielsweise die Möglichkeit, über Wahltarife bis zu 900 Euro im Jahr zu sparen.

Naja – ob man dadurch nicht die Menschen noch mehr verwirrt als vorher. Das muss natürlich dann die BIG Direkt selber wissen. Ich finde es nicht sehr geschickt.

Aber KV-PRler könnten es ja auch so auslegen, dass ein “Beitrag” nicht gleich einem Wahltarif ist und dass es auch noch eine Beitragsrückerstattungsmöglichkeit gibt. Dann ergiebt sich die Frage, ob ein Mensch, der sich nicht jeden Tag mit dem Thema befasst, sich diese ganzen Unterschiede überhaupt merken kann/will.

Ich finde die Pressemitteilung jedenfalls sehr verwirrend.

Danke Alper für den Hinweis.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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