Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Signal Iduna IKK

31.03.2009 | 19:44 Uhr

Die Gesundheitskarte und die Proteste

Ist es eigentlich mal jemand aufgefallen, dass es im Sprachgebrauch “die Krankenversicherungskarte” heißt, aber die neue Karte den Namen “elektronische Gesundheitskarte” trägt? 

Die Änderung des Namens in etwas eher positives ist aber wohl das einzig positive an der Aktion. Jedenfalls verzögert sich die Einführung bekanntlich seit Jahren. 

Wie ich eben gelesen habe, will die Signal Iduna IKK im laufe des Jahres die Bilder einsammeln und die BKK Achenbach plant schon die Einführung Ende 2009.  

Die ganz harten, wollen sich dann weigern der Krankenkasse ein Bild zuzuschicken.

Nachdem aber das ganze schon seit Jahren so “läuft” denke ich mir, dass es bei der nächsten Gesundheitsreform liegen bleibt. Wir sind immerhin im Wahljahr.

Wichtigere Frage: Wenn die elektronische Gesundheitskarte die Krankenversicherungskarte ablöst, heißen dann die Krankenkassen auch nichtmehr Krankenkassen sondern Gesundheitskassen und wird dann das die AOK – Die Gesundheitskasse mitmachen? 

Fragen über Fragen. Aber alle sind interessanter wie das leidige Thema der elektronischen Gesundheitskarte.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “Die Gesundheitskarte und die Proteste”
  1. RevengeofPKV sagt:

    In Zeiten, in denen Konzerne ihre Mitabeiter-Emails scannen und auswerten (Deutsche Bahn AG) ist es schwer, für solch ein Projekt bei den Betroffenen um Akzeptanz zu werben. Das Mißtrauen gegen die e-GK sitzt tief. Hinzu kommen die nicht unerheblichen Einführungskosten, die siche erst langfristig amortisieren werden, wenn alle Funktionalitäten der Karte genutzt werden können.

    Der Trend, die Dinge positiv darzustellen, ist nicht neu. So spricht man ja gerne von “Herausforderungen” statt von “Problemen” – klingt dann gleich viel schöner und weniger bedrohlich. Trotzdem ist eine Krankenversicherung nun mal vorrangig dazu da, das Risiko einer Erkrankung abzusichern. Da hört es sich freundlicher an, wenn die “Krankenversicherungskarte” zur “Gesundheitskarte” mutiert.

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