Dienstag, 21. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

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24.06.2009 | 15:40 Uhr

BKK Ernst & Young

Ernst & Young wurde 1989 gegründet und beschäftigt Weltweit ca. 135.000 Mitarbeiter an über 700 Standorten. Ernst & Young ist das Ergebnis aus den Fusionen einiger Firmen, zuletzt – 1989 – aus Ernst & Whinney und Arthur Young.

Die Betriebskrankenkasse (BKK) Ernst & Young ist exklusiv für die Mitarbeiter des Ernst & Young Prüfungs- und Beratungsunternehmens gegründet worden. Der Bereich der Betriebskrankenkasse erstreckt sich auf die Ernst & Young Deutsche Allgemeine Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsge-sellschaft in Stuttgart sowie Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell-schaft in Stuttgart und die Niederlassungen bzw. Standorte in Stuttgart, Bad Reichenhall, Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Eschborn, Essen, Frankfurt/Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Ravensburg, Saarbrücken, Villingen-Schwenningen.

Sie entstand 1999 mit 1100 Mitgliedern und zählt aktuell 6000 Versicherte zu ihren Kunden. Dazu kommen noch ca. 2000 weitere Mitglieder, die aus sich Familienmitgliedern, also Mitversicherten, zusammensetzen. Zu den Leistungen für die Versichterten zählen unter anderem die Verhütung von Krankheiten und deren Verschlimmerung, die Früherkennung von Krankheiten, deren Behandlung, die Betreuung von Schwangeren und Müttern, Gesundheitsuntersuchungen, Krankheitsvergütung, bzw. -früherkennung, Hilfe bei schweren Krankheiten und Unfällen, sowie die Bezahlung der Rehabilitationsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Abwendung von Behinderungen von Pflegebedürftigkeit.

Ihren Sitz hat die BKK Ernst & Young in Melsungen, welches in Nordhessen liegt. Dort sind aktuell 10 Mitarbeiter beschäftigt, von denen 3 seit der Gründung dort arbeiten. Zum Vorstand gehören Peter Klufmöller und vertretend Iris Beumler. Die restlichen Mitarbeiter kümmern sich um das Finanz- und Rechnungswesen, die Zahlung der Leistungen, das Beitragswesen und das Marketing.

Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete das Team einen Gewinn von ca. 440.000 Euro bei Gesamtbeitragseinnahmen von ca. 21,4 Millionen Euro. Die Ausgaben beliefen sich auf 22,2 Millionen, von denen 13,6 Millionen (61,3% der Ausgaben) für den Risikostrukturausgleich (Der Risikostrukturausgleich ist ein Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen. Er soll verhindern, dass Kassen mit besonders vielen kranken oder einkommensschwachen Versicherten einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Konkurrenten mit gesunden oder einkommensstarken Versicherten haben.) ausgegeben wurden. 7,7 Millionen (34,7% der Ausgaben) wurden für Leistungen gegenüber den Krankenversichterten aufgewendet und der Rest, ca. 5%, wurde für Sonstiges, u.a. auch die Verwaltungsaufgaben, die man somit als sehr effizient bezeichnen kann, ausgegeben.

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Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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