Freitag, 10. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Was ist

16.02.2010 | 0:29 Uhr

Blasenkrebs

Definition Blasenkrebs

Als Blasenkrebs (Blasenkazinom) werden allgemein von der Harnblase ausgehende bösartige Geschwülste (Tumore) bezeichnet. Zu unterscheiden sind dabei – abhängig vom Tumorwachstum – der oberflächliche und der ins Gewebe einwachsende (infiltrierende) Blasenkrebs.

Ursachen Blasenkrebs

chronische Entzündungen im Harnblasenbereich (z.B. chronische Harnwegsinfekte oder Blasensteine), Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen (z.B. Chemikalien in der Farb-, Gummi- oder Ölindustrie oder künstliche Süßungsmittel), Zigarettenkonsum (auch Passivraucher sind gefährdet!), Schmerzmittelmissbrauch; Einnahme von Medikamenten im Rahmen einer Chemotherapie, tropischen Ländern Bilharziose

Symptome Blasenkrebs

meist keine spezifischen Beschwerden, schmerzfreie Beimengung von Blut im Urin, in seltenen Fällen Schmerzen, Harn- oder Nierenstauung

Diagnose Blasenkrebs

Ultraschalluntersuchung der Harnblase und Nieren, Erstellung eines Urogramm (Röntgendarstellung der Harnwege), Computertomographie (CT), Kernspinuntersuchung (MRT), zytodiagnostische Untersuchung (Urinzytologie), Blasenspiegelung (Zytoskopie) zur Abnahme von Gewebeproben (Biopsien)

Therapie Blasenkrebs

abhängig von der Art des Tumors, dem Sitz und seiner Ausbreitung sowie des Stadiums der Erkrankung: Entfernung eines umschriebenen Gewebeteils (Exstirpation) oder der kompletten Harnblase, lokale oder systematische Strahlentherapie zur Tumorbekämpfung (Chemotherapie), medikamentöse Nachbehandlung

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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