Was ist
Blasenkrebs
Als Blasenkrebs (Blasenkazinom) werden allgemein von der Harnblase ausgehende bösartige Geschwülste (Tumore) bezeichnet. Zu unterscheiden sind dabei – abhängig vom Tumorwachstum – der oberflächliche und der ins Gewebe einwachsende (infiltrierende) Blasenkrebs.
chronische Entzündungen im Harnblasenbereich (z.B. chronische Harnwegsinfekte oder Blasensteine), Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen (z.B. Chemikalien in der Farb-, Gummi- oder Ölindustrie oder künstliche Süßungsmittel), Zigarettenkonsum (auch Passivraucher sind gefährdet!), Schmerzmittelmissbrauch; Einnahme von Medikamenten im Rahmen einer Chemotherapie, tropischen Ländern Bilharziose
meist keine spezifischen Beschwerden, schmerzfreie Beimengung von Blut im Urin, in seltenen Fällen Schmerzen, Harn- oder Nierenstauung
Ultraschalluntersuchung der Harnblase und Nieren, Erstellung eines Urogramm (Röntgendarstellung der Harnwege), Computertomographie (CT), Kernspinuntersuchung (MRT), zytodiagnostische Untersuchung (Urinzytologie), Blasenspiegelung (Zytoskopie) zur Abnahme von Gewebeproben (Biopsien)
abhängig von der Art des Tumors, dem Sitz und seiner Ausbreitung sowie des Stadiums der Erkrankung: Entfernung eines umschriebenen Gewebeteils (Exstirpation) oder der kompletten Harnblase, lokale oder systematische Strahlentherapie zur Tumorbekämpfung (Chemotherapie), medikamentöse Nachbehandlung