Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Philipp Rösler

24.01.2010 | 13:57 Uhr

Bundesgesundheitsministerium lehnt Debatte über Priorisierung von Krankheiten ab

Der Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe hat die Politik zu einer Diskussion zu dem Thema “Welche Patienten und welche Krankheiten zukünftig vorrangig sind” aufgefordert. Grund seien die immer knapper werdenden Ressourcen im Gesundheitswesen. Das Bundesgesundheitsministerium um Philipp Rösler hat eine Diskussion zu dem Thema aus ethischen Gründen abgelehnt. Laut die Ministeriumssprecherin ist es nicht Aufgabe des Gesundheitsministeriums die Krankheiten bzw. Patienten einzuordnen, sondern ein hohes Niveau der medizinischen Versorgung bereitzustellen.

Hoppe sagte in der Frankfurter allgemeinen Zeitung, dass nicht jeder Krebspatient heute das das sehr teure Krebsmedikament bekommt, sondern im deutschen Gesundheitswesen heimlich rationiert wird, weil nicht genügend Geld zur Verfügung steht, um allen Menschen die optimale Therapie zu verschaffen.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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