Ausland
Bundesländer können überschüssigen H1N1 Impfstoff stornieren
H1N1 lässt den Blog einfach nicht los. Auch nicht nach dem Fazit zur Schweineggrippe (sorry
).
Die Gesundheitsminister der Länder und der Pharmakonzern Glaxo SmithKline (GSK) haben sich jetzt darauf geeinigt, dass die Länder einen Teil des Impfstoffs stornieren dürfen. Die stornierbare Höhe ist bis jetzt noch nicht bekannt.
Die Länder hatten ursprünglich mit 50 Millionen Einheiten Impfstoff kalkuliert. Dieser hätte knapp 416 Millionen Euro gekostet. Bei dieser Kalkulation sind sie davon ausgegangen, dass sich knapp 30 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Bis heute haben das aber nur knapp 6 bis 10 Prozent der Bevölkerung getan.
Das nicht nur unsere Regierung sich überschätzt hat, sondern auch andere ist mittlerweile bekannt. Paris hat begonnen die überschüssigen Einheiten an das Ausland zu verkaufen. 2,5 Millionen Dosen gingen davon nach Ägypten und Katar.
Auch die USA haben noch knapp 50 Millionen überschüssige Dosen. Dort will die Regierung weitere Impfkampagnen starten.