Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

20.05.2010 | 9:14 Uhr

Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) wollen weder Bachelor noch Master

Der BPhD hat sich gegen Bachelor- und Masterstudiengänge für das Pharmaziestudium ausgesprochen. Die Studierenden fordern eine Fokussierung auf Qualität bei der Ausbildung approbierter Apotheker. Der BPhD befürwortet demnach das Staatsexamen. Die Universitäten München und Freiburg bieten ihren Studenten an, einen Bachelor-Studiengang „Pharmaceutical Sciences“ (München) und „Pharmazeutische Wissenschaften“ (Freiburg) bzw. ein Masterstudium (München) zu absolvieren. Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland moniert, dass beide Studiengänge nicht die umfangreiche Ausbildung zum Apotheker ersetzen können und befürchtet eine Gefährdung der Arzneimittelsicherheit im Falle der Einstellung dieser Absolventen in Apotheken. Einer der Kritikpunkte betrifft das Fach Klinische Pharmazie, das beim Bachelor- oder Masterstudiengang nicht zum Studieninhalt gehört. Die neue Präsidentin des BPhD wurde auf der Verbandstagung ebenfalls gewählt – Christina Scherzberg.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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