Studie
Burnout durch Vorgesetzte zu verhindern
Immer häufiger beklagen Firmenchefs Ausfälle aufgrund des Burnout-Syndroms. Dabei sind sie selbst in der Lage, dies zu verhindern. Mitarbeiter, die deutlich erschöpft wirken, blühen wieder auf, wenn der Chef mit sofortiger Arbeitsentlastung und persönlicher Ansprache reagiert. Dabei sollte das Burnout-Syndrom keinesfalls als Schwäche ausgelegt werden. Eine Langzeitstudie des Schweizer Instituts „sciencetransfer“ belegt nun, dass die fehlende Unterstützung durch den Chef einen Ausfall durch Burnout begünstigt. Die volkswirtschaftlichen Kosten für diese Ausfälle betragen deutschlandweit rund 6,3 Milliarden Euro jährlich. Davon sind immerhin 3,3 Milliarden Euro dem Produktionsausfall zuzuschreiben. Der richtige Umgang mit Angestellten, die ein Burnout-Risiko haben, kann also Einsparungen von weitaus mehr als 100 Millionen Euro bedeuten.