Was ist
Demenz
Der Begriff Altersdemenz oder Demenz ist ein Überbegriff für eine Gruppe von ungefähr 55 ungleichartiger Erkrankungen. Oft ereignen sich über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Orientierung.
Ursachen sind das das Absterben von Gehirnzellen, Mischformen von Alzheimer-Krankheit, Durchblutungsstörungen des Gehirns, die Parkinson-Krankheit und sowie Vitamin- und Hormonmangelzustände.
Zu den Symptomen gehört die Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses, das Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit und Denkleistung, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen mit kurzen Perioden der Wut und Halluziniation.
Diagnosiziert wird die Altersdemenz erst im mittleren Stadium, weil die Leidenden meist erst beim Auftreten von Symptomen den Arzt aufsuchen. Mit Hilfe von Neuropsychologische Tests wird dann festgestellt, ob es sich um Demenz handelt. Ebenso finden zum Beispiel Blut- oder Nervenwasseruntersuchungen, Röntgen oder andere bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanz- oder Computertomografie statt.
Zur Behandlung der Altersdemenz stehen wei Arzneimittelgruppen zur Verfügung. Memantine und Acetylcholinesterase-Hemmer. Memantine verbessert die Alltagskompetenz und erleichtert dem Patienten das Alltagsleben. Er ist beweglicher, kann sich selbst anziehen, versteht den Inhalt eines Gespräches besser und kann antworten. Acetylcholinesterase-Hemmer verbessert Verhaltensstörungen wie Aggresivität oder Wahnvorstellungen. Außerdem wird die Weiterleitung von Informationen im Gehirn auf Vordermann gebracht