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Der virtuelle Arztbesuch
„CMS-based Health Video Net“, oder “Arztbesuch per Internet”, heißt ein Projekt, das Forscher von der Technischen Universität in Kaiserslautern dieses Jahr auf der CeBIT vorstellen wollen. Weil sich die ärztliche Versorgung besonders auf dem Land immer mehr verschlechtert, will man versuchen, dieses Problem nun auf technischem Wege zu lösen.
Zielgruppen sollen vor allem Reha-Patienten, ältere und chronisch Kranke sein, die dann mit einer speziellen Hardware, z.B. die Werte ihres Blutzuckersmessgerätes per Computer direkt in die Arztpraxis senden können.
Wenn das “Behandlungsgespräch” dann virtuell in der Wohnung des Patienten stattfindet, gebe es auch keine längeren Wartezeiten und unnötige Kosten,- und damit auch weniger bürokratischen Aufwand.
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Einzig der Datenschutz stellt noch ein Problem dar. So muß vor allem der Schutz der Patientendaten vor unerlaubtem Zugriff gesichert sein. Doch ist man sicher, dieses Problem mithilfe einer speziellen Verschlüsselungstechnik lösen zu können.
Ich bin am Freitag auf der CeBIT und werde den Bereich Tele-Health besuchen und Videos online stellen.
Bild: flickr / dno1967
Ich persönlich tendiere gegen diese Form der Beratung. Einfach weil es schon zu oft Fälle gegeben hat, wo Computer ausspioniert wurden. Ich bin gerne direkt mit meinem Arzt im Gespräch. Ich will nicht, dass durch irgendein Virus meine persönliches Arztgespräch im Web landet.