Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Krankenhaus

13.04.2009 | 22:11 Uhr

Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie

Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) widmet sich der gemeinnützigen medizinischen Forschung auf den Gebieten der Infektiologie und Mikrobiologie.

Aufgaben und Ziele der DGHM

Zuvorderst auf der Agenda stehen neben der Interessenvertretung der eigenen Disziplinen gegenüber der Politikebene und nach außen, die Stimulierung der eigenen Vorhaben im Bereich Forschung durch kleinere Fachtagungen und Symposien.

Bei der Festlegung von mikrobiologischen Referenzlaboratorien auf nationaler Ebene ist die DGHM ebenfalls beteiligt. Die Akkreditierung dieser Laboratorien durch das deutsche Bundesministerium für Gesundheit erfolgt auf ihren Vorschlag. Teil der Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie ist die Förderung des Informationsaustausches auf nationaler und internationaler Ebene zwischen den Referenzlaboratorien sowie die präzise Aufgabenstellung eben dieser und die Kontrolle zur Verpflichtung zur umfassenden Dokumentation der Aktivitäten und Ergebnisse.

Strukturen und Schwerpunkte

Durch die Bildung von Fachgruppen schafft die DGHM wissenschaftliche Schwerpunkte. Neugründungen von Fachgruppen erfolgen auf Wunsch und Bedarf der Mitglieder. Im Jahre 2009 gab es neun verschiedene Fachgruppen:

  • Gastrointestinale Infektionen
  • Eukaryontische Krankheitserreger
  • Lebensmittelmikrobiologie und -hygiene
  • Populationsgenetik und Infektionsepidemiologie
  • Mikrobielle Systematik
  • Zoonosen
  • Infektionsprävention und Antibiotikaresistenz in der Krankenhaushygiene
  • Mikrobiota, Probiota und Wirt

Geleitet wird jede Fachgruppe durch einen Vorstand (Vorsitzender, Stellvertretender Vorsitzender, Schriftführer). Die Zusammenfassung der Mitglieder der DGHM die sich speziell mit den Themen beschäftigen ist die Aufgabe der Fachgruppen. Diese geben die Thematik durch Symposien, Fachgruppentagungen und zusammen mit weiteren interessierten Gesellschaften, die oft über den nationalen Bereich hinausgehen, weiter. Maximal in drei Fachgruppen kann jedes DGHM-Mitglied aktiv werden.

Die Einführung von ständigen Arbeitsgemeinschaften wurde auf der Mitgliederversammlung im Jahr 2002 beschlossen. Der Vorstand kann ständige Arbeitsgemeinschaften für die Wahrnehmung von speziellen Aufgaben bilden und wieder auflösen. Bestimmt werden ihre Mitglieder entweder durch den einen Vorschlag des Vorstandes der ständigen Arbeitsgemeinschaft oder direkt.

Im Jahr 2009 gab es sechs ständige Arbeitsgemeinschaften:

  • Allgemeine und Krankenhaushygiene
  • Diagnostische Verfahren in der Mikrobiologie
  • Nationale Referenzzentren und Konsilarlaboratorien
  • Klinische Mikrobiologie und Infektiologie
  • DRG-Arbeitsgruppe
  • Mikrobiologisch-Infektiologische Qualitätsstandarts (MIQ)
Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Teilen Sie Ihre Meinung