Darmkrebs
Diagnose Darmkrebs – Patienten nicht mehr zum Tode verurteilt
Wer über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen feststellt, dass sich sein Stuhlgang verändert, Verstopfung, Durchfall oder diese im Wechsel, sollte einen Arzt aufsuchen um die Ursache der Störung untersuchen zu lassen. Wichtig hierfür ist zu wissen, dass Darmkrebs keine bestimmten Symptome aufweist. Erst im späteren Stadium treten Schmerzen auf.
Ab einem Alter von 50 Jahren sollte alle fünf bis zehn Jahre eine Vorsorgeuntersuchung in Form einer Darmspiegelung erfolgen. Diese ist inzwischen so verbessert worden, dass nur noch das Abführen davor unangenehm ist. Während der Untersuchung, die ca. 20 Minuten dauert, wird der Patient in einen Schlafzustand versetzt. Auch Polypen (gutartig), die Vorstufe zum Darmkrebs, können bei einer Darmspiegelung gleich und ohne Probleme entfernt und somit 50 – 70 Prozent der Neuerkrankungen verhindert werden. Außer bei Risikopatienten wird diese Untersuchung ambulant durchgeführt.
Auch im Bereich der Darmkrebsoperationen hat die Medizin weitere Fortschritte gemacht. So war es vor einigen Jahren noch nötig Patienten mit Tumoren im Enddarm immer einen künstlichen Ausgang zu legen, wird dies heute seltener praktiziert und in den meisten Fällen kann dieser nach einiger Zeit wieder zurückgelegt werden.
Umgestellt werden müssen Essensgewohnheiten nicht mehr, aber es dauert ca. drei bis sechs Monate um den Darm an die Umstellung zu gewöhnen. Möglich ist es auch, dass nach einer solchen Operation neue Vorlieben für Speisen entwickelt werden, die vorher noch nicht da waren.
Bis vor einiger Zeit waren nur rotes Fleisch, Alkohol- und Nikotinkonsum, Essen mit einem hohen Fettanteil und familiäre Vorbelastungen als Risikofaktoren bekannt. Inzwischen ist erwiesen, dass auch mangelnde Bewegung zu einer Darmkrebserkrankung führen kann.
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