Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Lexikon - Krankenversicherung -

22.10.2009 | 18:30 Uhr

Diagnosis Related Groups ( DRG )

Was ist DRG?

Die Diagnosis Related Groups wurde erst im Jahre 2002 für alle Krankenhäuser verbindlich. Ein Jahr lang war dieses Organ für alle Krankenhäuser noch auf freiwilliger Basis. Auch das verpflichtende Einführungsjahr wurde mit Hilfe spezieller Beiträge neutralisiert. Dieses orientiert sich am australischen Vorbild, wurde aber in Deutschland nicht kongruent übernommen, sondern stetig ausdifferenziert und weiter entwickelt.

Diagnosis Related Groups ( DRG ) in Deutsch

Diagnosis Related Groups bedeutet im Deutschen übersetzt diagnosebezogene Fallgruppen. Sachbezogen umfasst die Gruppen alle Aufgaben rund um das Gebiet von Pflegeunfällen. Diese sind notwendig, da es auch innerhalb von Krankenhäusern und Arztpraxen immer wieder zu Fehlentscheidungen und Unfällen kommt. Ärzte sind schließlich auch keine Übermenschen und machen ebenfalls Fehler.

Diagnosebezogene Fallgruppen

Innerhalb dieser Gruppen werden die Kosten, die diese Unfälle mit sich ziehen nach festgesetzten Beiträgen vergütet. Auf diese Weise wurde ein Gleichheitsprinzip geschaffen, sodass fortan alle Krankenhäuser die im Falle eines Unfalles den gleichen Beitrag leisten muss.

Dies hat den Vorteil, dass somit heute vergleichende Werte entstehen und der Patient die Leistung eines Krankenhauses im Vergleich zu anderen besser bewerten kann. Hierbei werden Kategorien hinsichtlich des Alters des Patienten, der Krankheit und der Art des Unfalls gebildet, sodass der Interessierte die für sich passende DRG Kategorien explizit betrachten kann.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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