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Die Gewinner des Einheitsbeitrags von 15,5 Prozent

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Glückwunsch an alle die “erstmal” ab 1.1.2009 weniger zahlen müssen – Da der Einheitsbeitrag jetzt endgültig 15,5 Prozent beträgt sind die Gewinner die Mitglieder folgender Krankenkassen:

  1. City BKK (Aktuell 17,4%: -1,9%)
  2. AOK Berlin (Aktuell 16,7% – 1,2%)
  3. AOK Mecklenburg-Vorpommern (Aktuell 16,7%, -1,2%)
  4. Hamburg-Münchener Krankenkasse (Aktuell 16,4 %, -0,9%)
  5. BKK Phoenix (Aktuell 16,4%, -0,9%)
  6. IKK Hamburg (Aktuell 16,2%, -0,7%)
  7. AOK Brandenburg (Aktuell 15,8%, -0,3%)
  8. BKK Hoesch (Aktuell 15,8 %, -0,3%) (via)

Natürlich können die Krankenkassen noch einen Zusatzbeitrag erheben. Bis jetzt ist der aber noch nicht bekannt.

Als wirklich Gewinner können die Mitglieder der AOK Berlin gesehen werden. Denn deren Krankenkasse hat schon bekannt gegeben, dass sie erstmal keinen Zusatzbeitrag verlangt. (via)

:stop: Gewinner ist eigentlich grundsätzlich Falsch. Denn die Mitglieder dieser Krankenkassen haben bis jetzt die höchsten Beitragssätze bezahlt :sail:


Kommentar?


Sascha

:stop:
Deine Berechnung ist leider falsch!
zunächst ging man davon aus dass die 15,5 von AG und AN paritätisch geteilt werden und der 0,9%ige Sonderbeitrag mit eingerechnet wird.
Das wird so leider nicht passieren. http://www.billiger-krankenver.....008_05.htm
Damit ergibt sich am Bsp. der teuren City BKK folgende Rechnung:
ALT: 16,5 % : 2 = 8,25% + 0,9% == 9,15% AN-Anteil
NEU: 14,6 % : 2 = 7,3 % + 0,9% == 8,2% AN-Anteil

Bei der AOK Berlin sind es dann 8,2 statt 8,7, bei der BKK Hoesch 8,2 statt 8,35.



steffen

Hallo Sascha :welcome: ,

dannke für dein Kommentar.

die Berechnung habe ich nicht selber gemacht – war vom tagespiegel -

Die Aufteilung der AG/AN Anteile ändert doch nichts an den Gewinnern oder?



Friedbert

Habe ich schon ins Forum geschrieben, stelle meinen Kommentar hier nochmal zur Diskusion:

Meines Erachtens als gesetzlich Versicherter sollte man bevor man eine Beitragserhöhung durch den Gesundheitsfond einführt im System erst einmal richtig sparen.

Brauchen wir als gesetzlich Versicherte:
- ca. 200 verschiedene Krankenkassen mit Ihren Vorständen, Administration, Verwaltung reichen hier nicht 20 oder 30, wenn Sie sich zukünftig für die Beitragszahler nicht mehr unterscheiden, guten Service nimmt jede für sich in Anspruch.

- In Städten an jeder Ecke eine Apotheke

- Kassenärztliche Vereinigungen auf den Prüfstand stellen, welche Aufgaben sollen diese noch erfüllen, oder benötigen wir diese überhaupt noch.

- und noch eine Frage ist zustellen warum sind Arzneimittel in vielen vergleichbaren Länder günstiger als bei uns.

Mir erschließt sich immer noch nicht warum wir was einführen wollen was teuerer wird für jeden Beitragszahler aber nicht besser und keiner kann so recht erklären warum.

Jede Erhöhung der Lohnnebenkosten:
- macht unsere Arbeitsplätze teuerer
- entzieht Kaufkraft und entzieht mittel für die private Altersvorsorge
- sorgt für weniger Investitionen in den Betrieben

Was wird kommen:
- Erhöht die Bürokratie bei den Kassen
- Kein Wettbewerb um die niedrigsten Beiträge mehr
- Belohnt Kranksein, verringert die Vorsorge

Was brauchen wir:
- eine Krankenversicherung die die Kranken und Beitragszahler in den Mittelpunkt stellt und nicht Kassen, Ärzte, Pharma-Unternehmen, Apotheken………..

Meine Meinung:
Bitte den Gesundheitsfond verschieben nach der nächsten Bundestagswahl und die Bürger bei der nächsten Wahl über die verschieden Konzepten entscheiden lassen und vor allem nochmal nachdenken.



gkv

:stork:

ulla bringt uns ihr baby :-)))

ob die versicherten tatsächlich gewinner sind, steht auf einem anderen papier….. es bleibt abzuwarten, ob die kassen, die bisher einen beitrag über dem einheitsbetrag erhoben haben mit weniger klar kommen. des weiteren werden erst am 15.11 die daten zum morbi-rsa veröffentlich. insoweit ist es erstaunlich, dass manche kassen bereits jetzt davon sprechen keinen zusatzbeitrag zu erheben oder eine prämie auszuzahlen…..

@ friedbert: die anzahl der kassen wird sich automatisch verringern :peace:



steffen

Zitat gkv :

des weiteren werden erst am 15.11 die daten zum morbi-rsa veröffentlich. insoweit ist es erstaunlich, dass manche kassen bereits jetzt davon sprechen keinen zusatzbeitrag zu erheben oder eine prämie auszuzahlen…..

Das hat mich auch so verwundert – aber naja man kann sich ja immer korrigieren :wait:

Zitat Friedbert :

Meines Erachtens als gesetzlich Versicherter sollte man bevor man eine Beitragserhöhung durch den Gesundheitsfond einführt im System erst einmal richtig sparen.

Mir erschließt sich immer noch nicht warum wir was einführen wollen was teuerer wird für jeden Beitragszahler aber nicht besser und keiner kann so recht erklären warum.

Jede Erhöhung der Lohnnebenkosten:
- macht unsere Arbeitsplätze teuerer
- entzieht Kaufkraft und entzieht mittel für die private Altersvorsorge
- sorgt für weniger Investitionen in den Betrieben

Was wird kommen:
- Erhöht die Bürokratie bei den Kassen
- Kein Wettbewerb um die niedrigsten Beiträge mehr
- Belohnt Kranksein, verringert die Vorsorge

du hast genau die Knackpunkte erkannt – Aber warum lassen wir es uns den gefallen? Jeder sagt er ist nix – Aber warum wird er dann umgesetzt?



Sascha

Zitat steffen :

Hallo Sascha :welcome: ,

dannke für dein Kommentar.

die Berechnung habe ich nicht selber gemacht – war vom tagespiegel -

Die Aufteilung der AG/AN Anteile ändert doch nichts an den Gewinnern oder?

Doch, wie du aus der Berechnung siehst muss jeder Versicherte mehr Kosten tragen. Die 0,9% werden halt nicht halbiert sondern voll auf die AN-Schultern geladen…
Selbst bei unserer BKK sind wir vor einigen Tagen noch von einer Teilung ausgeangen, man hat das aber in letzter Sekunde (und klammheimlich) abgeändert, ohne dass die Öffentlichkeit darüber richtig unterrichtet wurde.



steffen

Das ist mir auch aufgefallen – aber die Gewinner bleiben doch trotzdem stehen? Nur der “Gewinn” wird weniger

ja ich war auch leicht geschockt als ich das gelesen habe :titanic:

Zu der heimlichen Veränderung werde ich heute abend noch etwas schreiben – Doppelt mieß so etwas..



Sascha



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