Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Gesundheitsgefahr

9.05.2010 | 20:07 Uhr

Dioxin-Skandal: Wirklich keine Gefahr für Verbraucher?

Der Dioxin-Skandal weitet sich immer mehr aus. In acht Bundesländer wurde der mit Dioxin verseuchte Futtermais geliefert und verfüttert. Auch in Berlin werden jetzt die Supermarktketten nach den Chargen für die betroffenen Bio-Eier durchsucht, um diese Eier wieder aus dem Verkauf zu nehmen. Die Supermarktketten Rewe und Lidl haben bereits freiwillig alle Bio-Eier aus dem Verkauf genommen. Die Verbraucher sollten sich laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin dennoch keine Sorgen machen, da die Eier eine so geringe Konzentration des Giftes enthielten, dass eine Gesundheitsgefährdung unwahrscheinlich sei. Eine Dioxin-Vergiftung kann jedoch wie bei Juschtschenko, dem ukrainischen EX-Präsident, zu einer schweren Chlor-Akne führen. Da man außer mit den betroffenen Bio-Eiern Dioxin auch noch aus anderen Lebensmitteln wie aus Milchprodukten oder aus Fisch aufnimmt, ist die Gesundheitsgefahr eventuell größer als gedacht.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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