Zwangssymptome
Eine Analyse – AOK unilife Bleibgesund
Habe gerade im Briefkasten das neue AOK unilie erhalten. Ich habe es nocht nicht angeschaut. Werde euch jetzt hier mal live berichten, was mir gefällt und was mir nicht so zusagt. Werde versuchen auch das auszudrücken, was ich mir dabei denke. Bin ja für die Zeitschrift die Zielgruppe.
Ich fange immer an eine Zeitschrift vorne und hinten anzuschauen. Keine Ahnung warum. Die Titelgeschichte spricht mich garnicht an. “FĂĽr mich gibt keinen falschen 50er.” Kann mir auch nichts wirklich darunter vorstellen. Hab auch nicht wirklich Zeit in die Geschichte reinzulesen. Werde die wohl ĂĽberfliegen. Bei der RĂĽckseite wunder ich mich. Warum macht ein Unternehmen, welches nebenberufliche Weiterbildung anbietet, in einer Zeitschrift Werbung, welche nur fĂĽr aktive Studenten ist? Egal. Ist ja nicht mein Werbebudget.
Schaue mir das Inhaltsverzeichnis an. Jetzt entscheidet sich alles. Nur das wird gelesen, was potentiell gut klingt. Links und rechts sind viele Farben. Ich ignoriere es und scrolle das Inhaltsverzeichnis runter.
Uninteressant:
Also irgendjemand muss der AOK Redaktion mal erklären, dass es einen Unterschied gibt zwischen Fächern und Hochschularten. Das ist ja schon wirklich peinlich. Der Artikel ist eine Seite. Hat 2 Sätze! Hat zu den Fächern den Satz:
“Gewinner unter den Fächern sind im Vergleich Ingenieuerwissenschaften udn Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, während Mathematik und Naturwissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften deutlich zurĂĽckgegangen sind.”
Dann folgt eine AufschlĂĽsselung, wo die 377 504 Studenten angefangen haben. Also wieviel an Unis, an Fhs, Kunsthochschulen usw.
Wer jetzt -wie ich- eine Aufschlüsselung erwartet hat, wie viel Studenten Wirtschaftswissenschaft, Igenierwesen usw. studieren, wird gnadenlos enttäuscht. Schon ein schwacher Artikel. Dafür auch ne Seite zu verschwenden ist ja schon lachhaft.

Enttäuscht geh ich mal zum nächsten Artikel. Wenn ich jetzt nicht den Artikel schreiben würden, hätte ich das Magazin schon weg gelegt.
Die eine Geschichte geht um Amber. Einem Stoff aus dem Darm von Pottwalen der früher für Heilung und zur Parfümherstellung verwendet wurde. Heute 8000€ pro Kilo kostet.
Studie aus Utrecht: Jeder wechselt die Hälfte seiner Freunde alle 7 Jahre und ersetz sie durch neue.
Definition zum Begriff Intelligenz. Bis jetzt noch keine einheitliche Definition. Es werden unterschiedliche Intelligenzen unterschieden.
Zwänge: 8 Prozent der Bevölkerung leiden unter Zwangssymptomen. 2,5 Prozent sogar unter Zwangsstörungen. Zwangsstörung ist, wenn der Alltag von den Zwängen bestimmt wird.
Schlechte Manieren im Ausland: Waren Deutsche Ihnen im Ausland schonmal peinlich. 45 Prozent sagen Ja, 53 Prozent Nein, 2 Prozent ich weiĂź nicht.
Fazit zu dem Allerlei: Wirklich lesenswert. Interessant. Bildet mich weiter (jedenfalls kommt es mir so vor). Sehr gut. Bin auf Allerlei 2 gespannt.
Raucher erkranken mit einer 170 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Multipler Sklerose als Nichtraucher.
Sonne hilft bei Stimmungstief.
Uni Mainz und Uni Bradford haben Geheimnis von grauen Haaren gelüftet. Konzentration von Wasserstoffperoxid im Körper nimmt zu. Die Verbindung reagiert mit ihrer Umgebund und oxidiert die Aminosäure Methionin. Dazu wird das Enzym Tyrosinase benötigt, welches dann das für die Pigmentierung wichtige Melaninen nichtmehr bilden kann.
Emnid hat herausgefunden das Lästerbacken in der Provinz leben.
Reaktion von erkälteten ist wie bei einem doppelten Whiskey. Studie hat gezeigt, dass Reaktionszeit bei Autofahrern um 11 Prozent abnimmt. Soviel wie 0,5 bis 0,65 Promille.
Was hilft bei Mundgeruch: MundspĂĽlung, Pfefferminkaugummis, schwarzer Tee, Ingwer. Wenn nichts hilft ab zum Arzt.
Pflaster rutschen nicht von der Fingerspitze, wenn man sie aufschneidet und ĂĽbereinander verklebt.
Was hilft bei stinkenden Schuhen: FuĂźbuder auf Talkum Basis.
Fazit Allerlei 2: Wie Allerlei 1 sehr gut gelungen. Gute Infos. Das mit den riechenden Schuhen kennen wohl viele im Sommer oder?
Habe natürlich jetzt versucht möglichst so zu schreiben, wie ich auch beim Lesen vorgegangen bin bzw. vorgehen würde. Die Allerlei Artikel sind wirklich gelungen gewesen. Von dem Uni Artikel bin ich trotzdem enttäuscht.
Bin trotzdem gespannt, was das nächste Uni Life so bringt.