Krankenkassen
Eingliederung von Selbsthilfegruppen in die medizinische Fürsorge wird beantragt
Mal wieder etwas kürzeres. Im vergangenen Jahr haben Betriebskrankenkassen acht Millionen Euro in die Unterstützung von Selbsthilfegruppen investiert. Dabei liegen die Ausgaben um etwa 300 000 Euro höher, als gesetzlich vorgeschrieben. Bereits 2008 konnte ein Anstieg der Ausgaben um 2,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr vermerkt werden.
Der beauftragte Geschäftsführer des BKK Bundesverbands GbR, Heinz Kaltenbach, sieht die “Einbindung der Selbsthilfe sowie die Aktivierung und Unterstützung der Selbsthilfe” als “fester Bestandteil in der medizinischen Versorgung.” Aus diesem Grund soll Selbsthilfe laut Kaltenbach in die medizinische Fürsorge eingegliedert werden. Dies trifft etwa auf Selbsthilfegruppen für Diabetiker, Abhängige und weitere zu.
Dabei nutzen Mitglieder solcher Gemeinschaften den Vorteil, sich durch eigene Erfahrungen mit weiteren Mitgliedern auseinandersetzen zu können. Das Engagement in den Gruppen ist unentgeltlich und der Erfolg spricht für sich, was die Forderungen der BKK unterstreicht.
An der Stelle auch noch der Verweis auf 2 interessantes Artikel die ich gerade gelesen hab: