Krankenhaus
elektronische Gesundheitskarte (eGK) – Online Patientenakten
In Bottrop wurde als Pilotprojekt ein sektorübergreifende Patientenakte gestartet, Das ganze nennt sich ProspeGKT. 10 000 Versicherte der Knappschaft und der DAK können nun Erfahrungen mit der zentral geführten Patientenakte sammeln. Auf die Patientenakte wird mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) und dem Heilberufsausweise zugegriffen.
Bei der Rede zu dem neuen Projekt ProspeGKT waren keine Kritiker anwesend. Deshalb möchte ich Kritik anmerken.
Wir werden als Menschen eh schon immer gläserner. Wenn jetzt noch unsere Krankendaten online gesammelt werden, dann finde ich das mehr als bedenklich. Zurzeit ist es zwar noch (z.B. dem BKA) verboten auf diese Daten zuzugreifen, aber auch die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich so ein Verbot schnell abschaffen lässt.
Die Daten sind in einem hochsicherheitszentrum von T-Systems untergebracht. Die Vergangenheit hat aber auch hier gezeigt, dass nicht alles was den Namen “Sicher” hat auch sicher ist.
Zwar gibt es auch große Vorteile des Projekts, jedoch gewichtet z.B. das Thema BKA bei mir zu schwer. Was hält das BKA ab in Zukunft Massengentest anhand von vorhandenen Patientenakten durchzuführen? Kein Test ist sicher.