Studie
Erfolg in Tierversuchen: Gentherapie gegen Muskelschwund
Wie die Aachener Zeitung in ihrer Online-Ausgabe meldet, haben amerikanische Forscher Mäusen, die an der Spinalen Muskelatrophie erkrankt sind, ein manipuliertes Virus injiziert, das die gesunde Version eines Gens enthielt, das bei den Testtieren nur noch reduziert arbeitete und deshalb zum Muskelschwund führt.
In früheren Studien konnte schon nachgewiesen werden, dass modifizierte Viren Gene zu den Zellen im Rückenmark bringen, die dort fehlerhaften Nervenzellen reparieren können.
Tiere, die ohne Behandlung innerhalb von nur 15 Tagen starben, lebten nun über 250 Tage lang.
Der genetisch bedingte Muskelschwund bei Kleinkindern könnte in Zukunft ebenfalls durch eine solche Genreparatur handelt werden.
Die Spinale Muskelatrophie wird durch einen Gendefekt ausgelöst und endet häufig mit einem frühen Tod.
Bild: flickr / Stephen Barnett
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