Freitag, 10. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

was sind ersatzkassen

14.10.2009 | 16:42 Uhr

Ersatzkassen

Woher kommt der Begriff Ersatzkassen

Der Begriff der Ersatzkassen stammt noch aus Bismarcks Zeiten als jeder versicherungspflichtige Bürger einer Pflichtversicherung zugeordnet wurde. Die Menschen konnten aber schon damals sogenannte Hilfskassen wählen. Diese waren meist den unterschiedlichen Berufen zugeordnet.

Trennung der Ersatzkassen

Diese Trennung der Ersatzkassen wurde 1996 abgeschafft und so stehen sie jedem Arbeitnehmer offen. Heute gibt es noch acht dieser Ersatzkassen und sie sind somit die zweitgrößte Kassenart.

Eine Ersatzkasse ist ebenfalls ein Träger der gesetzlichen Krankenversicherung und ist verpflichtet jeden Versicherten aufzunehmen.

Ersatzkassen früher

Bei Ersatzkassen handelte es sich ursprünglich um Versicherungsvereine. Diese waren alle privat organisiert. Sie standen nur einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, und zwar den Versicherungsmitgliedern, zur Verfügung. Seitdem die freie Krankenkassenwahl für Patienten jedoch verabschiedet wurde sind die Ersatzkassen für jedermann offen.

Verband der Ersatzkassen

In Deutschland sind die Ersatzkassen in einem übergeordneten Verband, dem Verband der Ersatzkassen organisiert. Dieser Verband hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.). Die Ersatzkassen selber sind, genau wie die Allgemeinen Ortskrankenkassen, öffentliche Körperschaften.

Jede Ersatzkasse hat ihre eigenen Satzungen die der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde untersteht. Das Besondere an Ersatzkassen ist, dass sie ausschließlich durch ihre Mitglieder organisiert werden. In Deutschland gibt es acht Ersatzkassen, die zusammen 17,5 Millionen Mitglieder zählen.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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