Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Fusion

10.07.2009 | 19:37 Uhr

Fusion: Novitas BKK und ABC BKK

Wiedermal eine Fusion. Die Novitas Betriebskrankenkasse und die ABC Betriebskrankenkasse wollen sich zum 1. August zusammenschließen. Das haben die Verwaltungsräte der in Duisburg ansässigen Novitas und ABC BKK einstimmig beschlossen.

Die Novitas BKK ist in Fusionen bereits ein alter Hase. Zum 1. Januar 2009 fusioniert sie mit der BKK Gruner und Jahr und zum 1. April 2009 erfolge eine Fusion mit der BKK Norddeutschen Affinerie.

Die Novitas BKK bringt ca. 340 000 Kunden und 25 Geschäftsstellen in die Fusion mit ein. Leider stellt die Website der Altenloh, Brinck & Co. (ABC) BKK keine Informationen zur Verfügung, wie groß diese ist.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

4 Kommentare zu “Fusion: Novitas BKK und ABC BKK”
  1. RevengeofPKV sagt:

    Die ABC Betriebskrankenkasse hat so um die 5.000 Mitglieder. Das wird wohl der Grund sein, dass sie es nicht auf die Website stellen.

  2. Bundesmichel sagt:

    20.07.2009 – GEK stellt Weichen für die Zukunft

    Der GEK Verwaltungsrat gab am Freitag grünes Licht für Verhandlungen mit anderen Krankenkassen mit dem Ziel einer möglichen Vereinigung. Mit einer Grundsatzentscheidung unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds wurde dem Vorstand ein Verhandlungsauftrag erteilt. Die Verhandlungen müssen gewährleisten, dass das Unternehmensprofil der GEK sowohl in Bezug auf die Qualität der Versorgung der Versicherten als auch hinsichtlich der Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen abgebildet wird.

    Der Vorstandsvorsitzende der GEK Dr. Rolf-Ulrich Schlenker begrüßt den Zukunftsbeschluss: „Der Gesundheitsfonds markiert ein neues Zeitalter im Gesundheitswesen. Über Marktchancen und Gestaltungsmöglichkeiten zur Versorgungssteuerung entscheidet maßgeblich die Kassengröße. Der Verwaltungsrat hat die Zeichen der Zeit erkannt und gehandelt. Die GEK will Motor einer größeren Versichertengemeinschaft werden.“

    Der Beschluss ist ergebnisoffen formuliert, er nennt keine bestimmte Krankenkasse. Als wahrscheinlich gilt ein Partner unter den großen Ersatzkassen. Ende September 2009 wird der GEK Verwaltungsrat das weitere Vorgehen beraten.

  3. Bundesmichel sagt:

    Neues Speil neues Glück, wennich denn noch dazu die Meldungen auf Wallstreet online lese, denn nuja.

    Berlin – Der Chef der Techniker Krankenkasse, Professor Dr. Norbert Klusen, erwartet im kommenden Jahr flächendeckend Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen: „Ich gehe davon aus, dass 2010 die meisten Kassen Zusatzprämien erheben müssen“, sagte Klusen dem „Weser-Kurier“.

    Den Gesundheitsfonds kritisierte Klusen als wettbewerbsfeindlich und forderte deshalb Korrekturen. „Es ist kein Merkmal von Wettbewerb, wenn man wie beim Fonds nun einen staatlich festgesetzten Einheitspreis hat. Für Brötchen, Milch oder Autos setzt der Staat ja auch nicht die Preise fest.“ An eine baldige erneute Gesundheitsreform glaubt Klusen allerdings nicht. Dennoch forderte er zu einer Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) auf. Die derzeitige Regelung lade zu Missbrauch ein, so Klusen gegenüber der Zeitung.

    Gleichzeitig sieht der TK-Chef im deutschen Gesundheitssystem ein Vorbild für andere Länder: „Die Amerikaner wollen heute von uns wissen, wie wir es schaffen, dass alle Menschen eine qualitativ hochwertige Versorgung haben.“ Deutschland habe nicht nur gute Leistungen zu exportieren, das System selbst sei ein Exportschlager. „Es war ein Irrweg, das Gesundheitssystem immer nur als Treiber von Lohnnebenkosten zu sehen“, sagte Klusen.

  4. Bundesmichel sagt:

    Barmer strebt Großfusion an
    Krankenkassen unter Druck
    Daniel Baumann

    BERLIN. Die durch den Gesundheitsfonds verursachte Fusionswelle erreicht nach den vielen kleinen nun die großen Krankenkassen. Die Marktführerin Barmer Ersatzkasse strebt eine Fusion mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) an. Beide Kassen stünden für innovative Versorgungskonzepte, sagte Barmer-Chef Johannes Vöcking der Berliner Zeitung. “Die Kompetenz von zwei gut aufgestellten Partnern zu bündeln, wäre mit Blick auf die Zukunft eine richtige Antwort.”

    Zuvor war der Vorstand der GEK von seinem Verwaltungsrat beauftragt worden, nach einem Fusionspartner zu suchen. Mit einem Marktanteil von zwei Prozent sei die Kasse zu klein, um unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds erfolgreich zu agieren, erläuterte Sprecher Kai Behrens. Beide Krankenkassen setzen für das Gelingen einer Fusion voraus, dass weder Arbeitsplätze noch Versorgungsqualität gefährdet werden. Gemeinsam hätten GEK und Barmer über sechs Millionen Mitglieder. Die GEK hält sich aber auch die Fusion mit einer anderen Kasse offen.

    Die Fusionsabsicht ist nicht die erste innerhalb kurzer Zeit. In den vergangenen Wochen haben die AOK Berlin und Brandenburg genauso die AOK Rheinland/Hamburg und Westfalen-Lippe Fusionsvorbereitungen angekündigt. (db.)

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