Dienstag, 22. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Fusion

10.07.2009 | 19:37 Uhr

Fusion: Novitas BKK und ABC BKK

Wiedermal eine Fusion. Die Novitas Betriebskrankenkasse und die ABC Betriebskrankenkasse wollen sich zum 1. August zusammenschließen. Das haben die VerwaltungsrĂ€te der in Duisburg ansĂ€ssigen Novitas und ABC BKK einstimmig beschlossen.

Die Novitas BKK ist in Fusionen bereits ein alter Hase. Zum 1. Januar 2009 fusioniert sie mit der BKK Gruner und Jahr und zum 1. April 2009 erfolge eine Fusion mit der BKK Norddeutschen Affinerie.

Die Novitas BKK bringt ca. 340 000 Kunden und 25 GeschĂ€ftsstellen in die Fusion mit ein. Leider stellt die Website der Altenloh, Brinck & Co. (ABC) BKK keine Informationen zur VerfĂŒgung, wie groß diese ist.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

4 Kommentare zu “Fusion: Novitas BKK und ABC BKK”
  1. RevengeofPKV sagt:

    Die ABC Betriebskrankenkasse hat so um die 5.000 Mitglieder. Das wird wohl der Grund sein, dass sie es nicht auf die Website stellen.

  2. Bundesmichel sagt:

    20.07.2009 – GEK stellt Weichen fĂŒr die Zukunft

    Der GEK Verwaltungsrat gab am Freitag grĂŒnes Licht fĂŒr Verhandlungen mit anderen Krankenkassen mit dem Ziel einer möglichen Vereinigung. Mit einer Grundsatzentscheidung unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds wurde dem Vorstand ein Verhandlungsauftrag erteilt. Die Verhandlungen mĂŒssen gewĂ€hrleisten, dass das Unternehmensprofil der GEK sowohl in Bezug auf die QualitĂ€t der Versorgung der Versicherten als auch hinsichtlich der Sicherung von Arbeits- und AusbildungsplĂ€tzen abgebildet wird.

    Der Vorstandsvorsitzende der GEK Dr. Rolf-Ulrich Schlenker begrĂŒĂŸt den Zukunftsbeschluss: „Der Gesundheitsfonds markiert ein neues Zeitalter im Gesundheitswesen. Über Marktchancen und Gestaltungsmöglichkeiten zur Versorgungssteuerung entscheidet maßgeblich die KassengrĂ¶ĂŸe. Der Verwaltungsrat hat die Zeichen der Zeit erkannt und gehandelt. Die GEK will Motor einer grĂ¶ĂŸeren Versichertengemeinschaft werden.“

    Der Beschluss ist ergebnisoffen formuliert, er nennt keine bestimmte Krankenkasse. Als wahrscheinlich gilt ein Partner unter den großen Ersatzkassen. Ende September 2009 wird der GEK Verwaltungsrat das weitere Vorgehen beraten.

  3. Bundesmichel sagt:

    Neues Speil neues GlĂŒck, wennich denn noch dazu die Meldungen auf Wallstreet online lese, denn nuja.

    Berlin – Der Chef der Techniker Krankenkasse, Professor Dr. Norbert Klusen, erwartet im kommenden Jahr flĂ€chendeckend ZusatzbeitrĂ€ge bei den Krankenkassen: „Ich gehe davon aus, dass 2010 die meisten Kassen ZusatzprĂ€mien erheben mĂŒssen“, sagte Klusen dem „Weser-Kurier“.

    Den Gesundheitsfonds kritisierte Klusen als wettbewerbsfeindlich und forderte deshalb Korrekturen. „Es ist kein Merkmal von Wettbewerb, wenn man wie beim Fonds nun einen staatlich festgesetzten Einheitspreis hat. FĂŒr Brötchen, Milch oder Autos setzt der Staat ja auch nicht die Preise fest.“ An eine baldige erneute Gesundheitsreform glaubt Klusen allerdings nicht. Dennoch forderte er zu einer Reform des morbiditĂ€tsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) auf. Die derzeitige Regelung lade zu Missbrauch ein, so Klusen gegenĂŒber der Zeitung.

    Gleichzeitig sieht der TK-Chef im deutschen Gesundheitssystem ein Vorbild fĂŒr andere LĂ€nder: „Die Amerikaner wollen heute von uns wissen, wie wir es schaffen, dass alle Menschen eine qualitativ hochwertige Versorgung haben.“ Deutschland habe nicht nur gute Leistungen zu exportieren, das System selbst sei ein Exportschlager. „Es war ein Irrweg, das Gesundheitssystem immer nur als Treiber von Lohnnebenkosten zu sehen“, sagte Klusen.

  4. Bundesmichel sagt:

    Barmer strebt Großfusion an
    Krankenkassen unter Druck
    Daniel Baumann

    BERLIN. Die durch den Gesundheitsfonds verursachte Fusionswelle erreicht nach den vielen kleinen nun die großen Krankenkassen. Die MarktfĂŒhrerin Barmer Ersatzkasse strebt eine Fusion mit der GmĂŒnder Ersatzkasse (GEK) an. Beide Kassen stĂŒnden fĂŒr innovative Versorgungskonzepte, sagte Barmer-Chef Johannes Vöcking der Berliner Zeitung. “Die Kompetenz von zwei gut aufgestellten Partnern zu bĂŒndeln, wĂ€re mit Blick auf die Zukunft eine richtige Antwort.”

    Zuvor war der Vorstand der GEK von seinem Verwaltungsrat beauftragt worden, nach einem Fusionspartner zu suchen. Mit einem Marktanteil von zwei Prozent sei die Kasse zu klein, um unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds erfolgreich zu agieren, erlĂ€uterte Sprecher Kai Behrens. Beide Krankenkassen setzen fĂŒr das Gelingen einer Fusion voraus, dass weder ArbeitsplĂ€tze noch VersorgungsqualitĂ€t gefĂ€hrdet werden. Gemeinsam hĂ€tten GEK und Barmer ĂŒber sechs Millionen Mitglieder. Die GEK hĂ€lt sich aber auch die Fusion mit einer anderen Kasse offen.

    Die Fusionsabsicht ist nicht die erste innerhalb kurzer Zeit. In den vergangenen Wochen haben die AOK Berlin und Brandenburg genauso die AOK Rheinland/Hamburg und Westfalen-Lippe Fusionsvorbereitungen angekĂŒndigt. (db.)

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