Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Fusion

24.03.2010 | 21:52 Uhr

Fusion von AOK und IKK in Niedersachsen sicher

Dr. JĂĽrgen Peter: Vorstandsvorsitzender der neuen und alten AOK Niedersachsen?

Dr. JĂĽrgen Peter: Vorstandsvorsitzender der neuen und alten AOK Niedersachsen?


Die Fusion der gesetzlichen Krankenkassen AOK und IKK Niedersachsen ist schon länger in der Planung. Durch die Zustimmung des niedersächsischen Sozialministeriums und der positiven Entscheidung des Bundesversicherungsamts sowie des Bundeskartellamts letzte Woche, steht der geplanten Fusionierung zum 1. April 2010 nichts mehr im Wege.

Durch diese Fusionierung steigt die Zahl der Versicherten bei der AOK Niedersachsen von 2,16 auf 2,45 Millionen. Somit ist diese Niedersachsens MarktfĂĽhrer und steht in der Liste der Krankenkassen in Deutschland an achter Stelle. Als Jahresetat wurden 7,3 Milliarden Euro fĂĽr das fusionierte Unternehmen festgelegt.

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK bestätigte gestern „Alles liege gut im Zeitplan, sowohl die Organisation der Datenbestände beider Kassen, wie auch die Haushaltszusammenführungen. Auch für das Personal wird die Verschmelzung keine große Belastung sein, weil wir mit den Gewerkschaften durch das einbeziehen der Personalräte annehmbare Regelungen geschaffen haben.

Vorteile fĂĽr Versicherte durch die Fusionierung

Ein sehr großer Vorteil, der in diesem Zusammenhang geschaffen werden konnte, war die Befreiung der ehemaligen IKK-Mitglieder von Zusatzbeiträgen. Auch die Mitglieder der AOK haben diese Zusage bereits Ende des Jahres 2009 bekommen. Als Grundlage dafür dient ein für das letzte Jahr erwirtschafteter Überschuss in Höhe von 69 Millionen Euro. Zudem stehen den Versicherten nun ca. 100 AOK Servicezentren zur Verfügung. Rund zwei Drittel mehr, als es bei der IKK vorher der Fall

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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