Medikamente
GBK Köln: Rückwirkender Zusatzbeitrag ab 1. Juli!? (Update)
Was muss ich da lesen? Die Rheinische Post berichtet, dass die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln zum 1. Juli Rückwirkend einen Zusatzbeitrag von 8 Euro erhebt? Läuft gerade über mehrere Newsticker, aber alle nennen als Quelle die Rheinische Post, ohne einen Link. War wohl nur in der Druckausgabe?
Ist jetzt ein sehr kurzer Beitrag, aber vielleicht hat jemand von euch mehr Informationen?
Update: Eben in einem Forum gefunden.
Das berichtet der„Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Betriebskrankenkasse geriet 2005 und 2006 durch zwei Versichertenfälle in die roten Zahlen. „Wir hatten gleich zwei seltene Fälle von Bluter-Erkrankungen. In einem Fall handelt es sich um einen 26 Jahre alten Versicherten, im zweiten um ein damals sechs Jahre altes Kind“ so ein Vorstand. Für die Medikamente zur Verhinderung der Blutgerinnung habe man rund 14 Millionen Euro aufwenden müssen. Weltweit gebe es nur ein einziges Mittel, entsprechend teuer sei die Medikation. „Wir sind durch diese beiden Patienten zu einem Sanierungsfall geworden und hätten eigentlich schließen müssen“, so der Vorstand.
Tja. Das ham Sie uns schon damals als Verkaufsargument bei den Workshops gesagt. Kleine Kassen kommen bei aufeinanderfolgend schlechten Fällen schnell ins schwanken. Finde es aber persönlich bissl mies, dass der Vorstand das jetzt als Argument bringt. Wie fühlt sich der 26-jährige wenn er das jetzt liest?
[...] in den Köpfen der Menschen nicht mehr nur durch den Beitrag (welcher identisch ist, bis auf die Zusatzbeiträge bzw. Prämienerstatter) zu [...]
[...] der Beiträge für die Krankenkassen.Bisher hätte dies auch erst eine Kasse von allen beantragt ( Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln ). Als Grundlage der Spekulationen wurden immer wieder die Schweinegrippe – Impfungen [...]
[...] sondern diese bei netdoktor entdeckt. Finde ich wirklich genial, da es aus dem gegebenen Anlass – Zusatzbeitrag GBK – heraus auch passt. Zudem ist es dann mal schön zu schauen, wie die KvPortal-Leser im Vergleich [...]
[...] gegebenem Anlass: 33 Kommentare zeigen, dass der GBK Zusatzbeitrag zurzeit den Blog bei den Kommentaren [...]
Taja, wie soll ich sagen irgenwie paßt da wa nicht. sollte es dennso sein? 2 seltenen Krankheiten die 14 Millionen kosten , hm kann mir jemand sagen wie das so teuer werden kann?
Hämophilie (eine Erbkrankheit, Blutgerinnungsstörung). Die Medikamente können Unsummen verschlingen. Wie können Dauerkosten für einen Einzelnen in dieser Höhe (rechtlich) zugelassen werden? Im Schnitt 7 Mil. Euro für einen Fall für 2 Jahre. Vor allem, wie wird es weitergehen mit den Kosten? Der Eine ist wohl nun bei der TK versichert. Da die Erkrankung unheilbar ist, ist das System dazu verdonnert diese Kosten bis zum jüngsten Tag zu tragen? Das dürfte dann der sog. goldene Esel für das Unternehmen sein.
Tut mir Leid, dieser Kommentar ist unendlich dumm.
Es gibt viele Erkrankungen, die teuer sind. Herzerkrankungen, Leukämieerkrankungen, Nierenleiden.
Willst Du die alle über den Jordan springen lassen ?
Merkwürdige Ansichten, vorsichtig ausgedrückt.
Als Einzelsumme mag das zwar viel klingen, aber in bezug auf den Gesamtetat macht das bei jeder normal großen KK einen Betrag von 0, 0 1 % aus.
Deswegen ist es ja so wichtig, dass Krankenkasse eine gewisse Mindestgröße haben, damit sie leistungsfähig sind.
Kleine KK sind ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert.
Rückwirkend wird gesetzlich nicht funktionieren, da ja die Mitglieder sofot ein außerordentliches Kündigungsrecht haben. Theoretisch kann es schon sein, dass eher kleine Kassen (GBK: 30.000 Mitglieder) dadurch in die Enge geraten. Dennoch, eine absehbare Entwicklung.
@Jojo
Schon mal mit der Kosten einer Nierentransplantation auseinander gesetzt? Wieviele kann man wohl für 7 Mil. Euro bezahlen und wievielen würde man helfen? Aber auf die Dikussion wollte ich gar nicht hinaus. Nebenbei ein Freund von mir ist vor 8 Jahren eben an dieser Erkrankung gestorben (er ist im wahrsten Sinne des Wortes verblutet).
Und nein, ich habe nicht geschrieben, dass man die sich selbst überlassen sollte bzw. “über den Jordan” gehen lassen sollte. Es kann nicht sein, dass die GKV (ohne die PKV dort wären solche Fälle niemals versichert, da hier kein Kontrahierungszwang besteht) alleine diese Kosten trägt. Für diese Fälle wurde damals der Risikopool neben dem RSA ins Leben gerufen.
Der Kern der Farge ist doch, ist es legitim als Hersteller sein “Monopol” auf ein Medikament so auszunutzen? Ich bin überzeugt, wenn es Alternativen geben würde, dann würde eine Kasse diese doch ausschöpfen….
Hm … wie ich gerade gelesen habe, könnte doch rückwirkend ein Zusatzbeitrag erhoben werden .. was ein Vorgehen!
http://www.cecu.de/1011+M5e961c18a90.html
sofern sie 2 Monate vorher angekündigt wurde.
@ciceroowl: Eben nicht, das hat mich ja auch gewundert, dass wird mit dem Sonderkündigungsrecht abgegolten.
Ich bin schon sehr lange bei der GBK Versichert aber
jetzt ist das Fass übergelaufen…ich mache dieses Spiel nicht mehr mit.Jetzt kann ich sofort wechseln und werde es
in Angriff nehmen.Ich bezahl doch nicht die Mannager mit und aus privater Tasche!!!Die beide Kranken Menschen die
Schuld haben sollen sind ein übler vorwand uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.PLEITE IST PLEITE WETTEN….DAS..
Gruss Naddel
Bin auch bei der GBK versichert habe heute auch den brief bekommen das ich 8 Euro Nachzahlen soll.
Möchte das verweigern!
Was kann mir pasieren ?
Bin auch seit Jahren bei der GBK versichert; immer prompt und sehr gut beraten worden.
Ich möchte nicht wegeb 8 Euro auf den sehr guten Service verzichten.
Zudem haben andere Kassen ebenfalls bereits sehr hohes Minus eingefahren und müssen einen Zusatzbeitrag erheben.
Wenn nicht jetzt, dann zum Jahresende.
Das ist wohl eher ein politisches Problem…
Ich bleibe! Alles andere wäre vertan, da die anderen nachziehen!! Und hier ist mir super Service sicher!
Die Argumetation zum Zusatzbeitrag der GBK ist einfach unmöglich. Wahrscheinlich sollen mit diesem Zusatzbeitrag nur die Bonuszahlungen des Vorstandes finanziert werden.
Ich denke, es wird stimmen! Was heute ein Tag im Krankenhaus kostet ist schon unglaublich… und das für den “Normalfall”. Und ein Bluterkind kostet mit Sicherheit eine Menge.
Habt Ihr keine Kinder? Wie oft fallen oder stoßen sie sich im Spiel? Nur bei unseren heißt das zum Glück nicht, ab ins Krankenhaus und Medikamente einnehmen. Für unsere Kinder geht es nicht um Leben oder Tod.
Selbst wenn es nur 1 Millionen gewesen wären, hätte das einer von uns privat aufbringen können?
Die Solidargemeinschaft lebt davon, dass manche zahlen und keine Leistungen erhalten!!!!
Ich bin Gott sei Dank gesund und meine Kinder auch!! Aber was wäre, wenn man selbst ein Bluterkind hätte und alle würden sich abwenden??
Ohne Solidarität geht es nicht!! Und ich gebe gerne die 8 Euro!! Damit helfe ich denjenigen, die ohne mich/ uns tot wären!!!
Das gibt mir ein gutes Gefühl. Es ist wie mit dem Blutspenden: Das tue ich um Leben zu retten; in einem Unfall könnte ich ja auch mal Blut brauchen…
Wir sollten es uns nicht zu einfach machen!!
Ich könnte das Geld auch für etwas anderes ausgeben; ich muß auch jeden Euro herum drehen ( wie wohl die meistens von uns). Wer raucht denn? Was kostet eine Packung?
Was tue ich damit meiner Gesundheit an? Sollte ich das nicht lieber in den Zusatzbeitrag investieren…
Das sins alles Denkanstösse!!! Die anderen Kassen ziehen nach; das steht fest und ist so sicher wie das AMEN in der Kirche. Die Schuld einer einzelnen Person zuzuweisen ist nicht fair.
Erinnern wir uns mal an die “fetten” Jahre, als unsere Mütter mit un´s zum Arzt gingen… Wurde damals nicht einfach alles und wirklich alles auf REZEPT verordnet? Haben die Kranken-Kassen damals nicht viel zu viel bezahlt? Wäre es damals anders gewesen, hätten wir heute vielleicht noch etwas mehr in Kassen…
Alles Denkanstösse!! Und mich bringt nichts weg von der Krankenkasse, die ihre Versicherten mit HERZ und VERSTAND PERSÖNLICH betreut!
gute Frage – Wie fühlt sich jemand, der merkt, das die Solidargemeinschaft zu zerbrechen droht und das das AUS für ihn bedeuten könnte??
WO BLEIBT UNSERE GEMEINSCHAFT????
Wie wurde eigentlich im Schreiben der GBK das ganze begründet? Auch mit den 2 Menschen die viel Geld kosten? Wenn ja wäre das ja unmöglich. Das ist ja dann schon ein bloßstellen vor der Gemeinschaft.
Wenn ich schon wieder das Wort Gemeischaft höre bekomme
ich einen dicken Hals.Wir die Bürger Deutschland bezahlen schon genug und werden auch in Zukunft weniger für Arbeit
bekommen…also wo ist der Sinn nach Gerechtigkeit!!!
Weil ein paar Bonzen entscheiden Kohle abzuziehen evtl.
ihren Kredit nicht zahlen können usw.Sollen Sie doch an Leistungen sparen…Sterben müssen wir ehhh…nur eben früher…!!!
Ich würde die 8 Euro gerne zahlen wenn es nur Sinn machen würde.Die Gbk hat 42000 versicherte würde nur 1% Kündigen
wäre die zuzahlung umsonst.
Dann bessert die Gbk nach 1% vom Brutto als zuzahlung und wieder könnten soviele Kündigen das auch diese Zuzahlung umsonst wäre.
Die Gbk ist Pleite nun bekommt der Vorstand seine Abfindung und bei der nächsten Krankenkasse ein Job.
Die Angestellten der Gbk sind Arbeitslos und zahlen auch keine Krankenbeiträge.
Das nehne ich Glückspiel, von Leuten die Studiert haben und vieleicht besser schreiben können wie ich aber nicht Rechnen.
Die AOK wird sich freuen ,über den Mitgliedrezuwachs.
Habe gestern Abend Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen und siehe da…Zahnversicherung gleich mitgespart
…einfach klasse!!!!Sie möchten wissen zu welcher???
Zu einer grösseren Kasse xxx ;0)
Erstmal Danke Naddel für das 1000ste Kommentar auf dem Blog
Was meinst du mit Zahnversicherung mitgespart?
Durch das Sonderkündigungsrecht ist auch die Zahnversicherung der Krankenkasse die nur in Verbindung
mit dieser Kasse bestanden hat mit gekündigt.
Denn im Öffentlichen Dienst bin ich sowieso in % mit
abgesichert (Alttarifverträge).
ich denke es ist wahnsinn soviele krankenkassen in deutschland zu haben,ohne eine midesmitgliederzahl.
kleine kassen können wie im fall der gbk-köln nicht wirtschaftlich arbeiten (2 kunden bringen die kasse ins strudeln,wären es 5 oder 6 gewesen wäre die gbk-köln schon pleite)
frage:warum fusioniert die gbk-köln nicht? statt dessen werden den mitgliedern den im gesetz erlaubten 8,00€ monatlich aus der tasche gezogen (tolles gesetz)
zu welcher anderen kasse kann man wechseln? woher soll ich wissen welche andere kasse diesen zusatzbeitrag nicht erhebt?
Endlich wurde einmal Tacheles geredet, weshalb eine Krankenkasse mit den finanziellen Mitteln nicht mehr auskommt. Ganz sicher können die beiden Kranken Menschen nicht dafür, dass sie so hohe Kosten verursachen. Aber alle haben ein Recht auf Information. Wenn sich eine “Gesundheitsministerin” hinstellt und behauptet, dass einige Krankenkassen nicht wirtschaften können, so sollte sich sich einmal über die Hintergründe informieren, bevor unqualifizierte Äußerungen die Versicherten auf eine volkommen flsche Spur bringen.
In dem Zusammenhang sollte einmal die Praxis der Pharma- Industrie behelligt werden, ob Kosten in einer solchen Höhe, wie sie von der GBK Köln beschrieben werden, ethisch/moralisch in Ordnung sind.
Im Übrigen: Alle, die heute bei kleinen Krankenkassen kündigen werden übermorgen über die “Einheitskrankenkasse Deutschland” heulen.
Nochwas für Menschen,die sagen ich könnte mein Geld auch
für was anderes ausgeben doch es wäre ein Super Service!!!! Mein Gott…dafür hat man eben gearbeitet…
Dann gebt es für euer Glück und Freude,fürs eigene Herz
aus und schon brauchst auch Du keinen Dr.Med mehr!!!!
Diese Kassen schenken Dir auch keinen Blumenstrauß, nur weil Familie Müller,Maier,Schuster oder Schmitz bei Ihnen
bleibt.
http://www.tarifcheck24.com/ge.....erung.html
kopiert mit rechter Maustaste in euren Browser rein.
Gruss Naddel
Man kann ausgehen das bald alle Kassen ein Zusatzbeitrag erheben, jetzt macht es keiner weil die ersten beißen die Hunde ist doch klar, wie willst du es auch ein Versicherten klar machen das er 100 € mehr zahlen soll als die anderen wobei er 95 % gleiche leistung hat.
Der ganze Gesundheitsfond ist einfach falsch und schlimm für uns, der einzige grund ist das kasse zu fusionen gezwungen werden weil sie alleine nicht mehr klar kommen, Die meisten kassen sind bkk und die sind halt vom gesetzgeber nicht gewollt.
die erste große kasse musst doch auch bald schon zusatzbeitrag erheben, da brauch mir keiner was erzählen, welchen grund hätte es sonst das die GEK öffentlich schon ein fusionspartner sucht, warum wohl, weil sie damit den zusatzbeitrag verhindern können.
was hat uns der gesundheitsfond gebracht die meisten zahlen mehr geld und gleichzeitig hat die Krankenkasse weniger geld. die Ärzte wollen noch mehr geld und haben jetzt eine größeres druckmittel (was der Brief hier eindeutig beweist: http://daserste.ndr.de/panoram.....nds144.pdf ) und jetzt soll mir keiner erzählen den geht es so schlecht, die verarschen nämlich die meisten von allen, sagen die kasse leistet es nicht obwohl sie es besser wissen, damit sie nicht ihr budget belasten oder sagen nur die kasse zahlt es damit die patienten wechsel und sie wie im fall der AOK nämlich dann mehr bekommen, den geht es doch nur ums Geld und um sonst nichts
das wars, das musste mal raus
zur info ich bin ein insider (Sofa)
Noch kurz nachgehanden geht gar nicht auf die prämie zahlungen ein, um das auszuzahlen spart man entweder an service oder leistung wie in fall der ikk südwest von den 5 % mehr leistungen die das meiste untscheidung macht, haben sie nur die basieleistung
siehe: http://www.1a-krankenkassen.de.....hnellcheck
da könnt ihr die meisten hauptdinger sehen und die haben am wenigsten ,wenn man das mit den anderen vergleicht
und ein Tipp: finger weg von den Wahltarifen, ihr bindet euch 3 jahre lang und dürft nicht wechsel, da gibt es kein sonderkündigungsrecht, es ist an sich neh gute idee, die ja aus der PKV kommt, aber die umsetzung ist sehr schlecht und es hat einfach zu viele risiken
Tja..das nennt man freie Marktwirtschaft…warum nicht???
Sollen die Bürger doch entscheiden welche Kasse überlebt.
Unser Staat will es so.Darum ist er doch eingeführt worden
damit der Staat sich die Finger nicht schmutzig machen muss!!!Doch wir alle Wählen…
Und eins ist klar, ohne uns wären Sie nichts!!!!
Ich sage nur eins,haltet eure Kohle gut fest..lebt was das Zeug hergibt. ;0)
Zitat von georg:
“Wenn sich eine “Gesundheitsministerin” hinstellt und behauptet, dass einige Krankenkassen nicht wirtschaften können, so sollte sich sich einmal über die Hintergründe informieren, bevor unqualifizierte Äußerungen die Versicherten auf eine volkommen flsche Spur bringen.”
Die Schlussfolgerung stimmt völlig. Aber es ist ja noch viel schlimmer: Die genannte Gesundheitsministerin und alle die anderen “Experten” in der Politik kennen die Hintergründe! Sie werden von Heerscharen von Spezialisten beraten und erhalten alle verfügbaren Informationen, Zahlen, Studien usw. Und trotzdem erzählen sie solchen Unsinn! Ganz bewußt, um uns einzulullen und nur von dem einen Ziel getrieben – an der Macht zu bleiben und weiterhin mit dem Dienstwagen durch die Gegend fahren zu können. Dass die Bevölkerung durch ihre politische Unfähigkeit vor die Hunde geht, ist den meisten Angehörigen der politischen Klasse egal. Was zählt, ist der nächste Wahltermin, sonst nichts. Traurig, aber leider wahr.
Sonderkündigungsrecht in der gesetzlichen Krankenversicherung
Seit dem 1. Juli 2009 gilt für alle gesetzlichen Krankenkassen der einheitliche Beitragssatz von 14,9 Prozent. Jede Kasse darf jedoch einen Zusatzbeitrag von bis zu einem Prozent des Einkommens erheben. Dieser Beitrag ist allein vom Versicherten zu tragen. Bei einem Bruttoeinkommen von 3.675 Euro monatlich (Beitragsbemessungsgrenze des Jahres 2009) oder mehr macht das monatlich bis zu 36,75 Euro oder jährlich 441 Euro aus. Alternativ können Kassen auch, ohne das Einkommen zu prüfen, eine Pauschale von bis zu acht Euro monatlich einziehen.
Erhebt eine Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag oder erhöht diesen, haben alle Mitglieder der Kasse ein Sonderkündigungsrecht und können zu einem günstigeren Konkurrenten wechseln. Ein Wechsel ist auch möglich, wenn eine bisher gewährte Prämienzahlung an den Versicherten reduziert wird oder ganz wegfällt. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt auch dann, wenn Versicherte erst kürzlich Mitglied in einer anderen Kasse geworden sind. Es setzt die übliche achtzehnmonatige Mindestbindung nach Beitritt zu einer Krankenkasse außer Kraft.
Jede Kasse muss ihre Versicherten spätestens einen Monat, bevor sie den Zusatzbeitrag erhebt oder die Prämie reduziert, auf das Sonderkündigungsrecht aufmerksam machen. So ist gesichert, dass bei einer fristgerechten Kündigung durch den Versicherten keine zusätzlichen Belastungen anfallen.
so ist die gesetzeslage, nur falls man in ein Wahltarif ist hat man eine mindesbindefrist von 3 Jahren und da entfällt das Sonderkündigungsrecht
Die sollen erstmal die Gehälter von dem Vorstand veröffentlichen, bovor die sowas verlangen. Das ist echt übel! Es geht nicht um die 8Euro…
Ich verstehe auch den Staat nicht. Wieso wird für sowas der Nährboden geschaffen. Das kann doch nicht sein, dass unsere Gesetzgebung sowas erlaubt.
Wenn ich eine GKV wär, würde ich es auch in Anspruch nehmen. Begünden kann man das immer. Ich bin mir auch sicher, dass die KVs auch keine Nachweispflicht haben.
Jeder der eine staatliche Subvention bezieht, sollte auch vom Staat (streng) kontrolliert werden.
PS: Die Bekanntgabe (Begründung) der beiden Fälle ist lächerlich. Sowas macht man nicht!!!! Eine Versicherung ist nunmal ein Risikogeschäft.
Fazit. Ich werde definitiv wechseln…
Schon mal in den Zeitungen zwischen den Zeilen gelesen?
Die Gmünder ist platt… und fusioniert mit der Barmer oder einer anderen?? Kommt dann auch der Zusatzbeitag?
Wieviel MINUS hat die grüne Ersatzkasse zum 30.06.09 eingefahren? Wieviel die orange Angestelltenkarankenkasse??? Wird die große GRÜNE nicht damit, in DIESEM Jahr keinen Zusatzbeitag zu erheben?? Heißt das nicht im Umkehrschluss, dass er ab 01.01.10 fällig ist???
ES STEHEN WOHL GANZ VIELE KASSEN IN DEN STARTLÖCHERN!!!
MAL SEHEN WER DANN NUR NOCH SPRINGT,UND DANN BEI KRANKHEIT BEHAUPTEN KANN: Meine Kasse ist für mich da und kümmert sich um alles… Das geht ja gar nicht, wenn bei 5 verschiededn Kassen erst einmal die Vorerkrankungen geprüft werden müssen…
Ach ja ich meine, der Zusatzbeitrag müsste bei besonderen Härtefällen von den zuständigen Behörden gezahlt werden: Sozialamt, Arge, Behindertenwerkstätten…
WARUM also wechseln? Ich wette spätestens zum 01.01.10 ziehen verdammt viele Kassen nach; vielleicht wird es aber auch der 01.10.09.
Ach ja und die gmünder fusioniert tatsächlich! Da gab es wohl Liquiditätsschwierigkeiten…???!
Du meinst folgenden Artikel des dfg vom 17.09.2009?
Ersatzkassen:
Deutschland größte Krankenkasse: Die Entscheidung fällt in Frankfurt und Berlin
(dfg 38 – 09) Nur noch wenige Tage Spannung, dann wird man wissen, welche Krankenkasse auf absehbarer Zukunft Deutschlands „Größte” sein wird. Denn am 23. und 24. September 2009 trifft sich der Verwaltungsrat des zwölftgrößten Mitgliedes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) zu seiner nächsten, turnusmäßigen Sitzung. Auf der Tagesordnung sieht u.a. die Entscheidung, mit wem man am 1. Januar 2010 fusionieren will. Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) bringt knapp 1,2 Mill. Mitglieder in die zwar ungeliebte, aber als notwendig erachtete Kassen-Ehe ein. Schenkt man den Bekundungen der Auguren Glauben, so stehen nur noch zwei Kassen-Supertanker als künftige Partner zur Verfügung: die BARMER Ersatzkasse (BEK) aus Wuppertal und die Hamburger Techniker Krankenkasse (TK). Doch die Entscheidung, wohin die Reise gehen wird, fällen im Grunde nicht die 22 Mitglieder der Selbstverwaltung in Schwäbisch Gmünd. Ausgekungelt werden die Details auf höchster Gewerkschaftsebene in Frankfurt und Berlin.
An einem muß man nicht zweifeln, wer die GEK „kriegt”, der wird auf absehbare Zeit Branchenerster nicht nur bei den Ersatzkassen, sondern GKV-weit sein. Selbst wenn die beiden größten Ortskrankenkassen sich zusammenschließen würden, ein Südkonglomerat aus der AOK Bayern und der AOK Baden-Württemberg würde bei weitem nicht an die Mitgliederzahl des neu entstehenden Ersatzkassenriesen heranreichen. Die GEK ist also eine attraktive Braut – aber sie weiß sich und ihre „Reize” im Markt auch zu verkaufen. Denn auch ihre Strukturdaten scheinen Begehrlichkeiten zu wecken. In der Tat müßten allein die Verwaltungskosten jedem Bewerber aus dem Kreis der vdek-Schwestern die Augen leuchten lassen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 gab z.B. die schon an die DAK „verkaufte” HamburgMünchener Krankenkasse (HMK) 68,72 € je Versicherten nur an Verwaltungskosten aus. Ihre Hamburger Partnerin und auffangende Schwesterkasse DAK 68,40 €, die Wuppertalerin BEK 61,95 E. In Schwäbisch Gmünd hingegen flossen „nur” 41,08 E le Versicherten an Verwaltungskosten ab – einfach Spitze innerhalb der vdek-Familie. Vor allem bei den Personalkosten hängen die Schwaben ihre Schwestern an der Alster und im Bergischen ab. Von den drei großen Supertankern kann allein nur die TK mit 45,90 € mithalten.
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Darüber hinaus hat sich die GEK ein höchst interessanten PKV-Partner geangelt: Nämlich den Beamtenversicherer und Marktführer Debeka. Die Kooperation zwischen den Koblenzern und den Schwaben besteht seit gut einem Jahr, vor allem auf dem Feld der privaten Zusatzversicherungen wollten der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und die Körperschaft zusammenarbeiten. Doch seit dem 3. September 2009 ist sichtbar: „man will mehr. Die GKV-PKV-Kooperation ging laut gemeinsamer Aussendung „in die nächste Etappe”: man eröffnete auf dem Wissenschaftscampus Berlin-Adlershof den ersten gemeinsamen Standort als Zeichen des Zusammenrückens im Vertrieb. In der Hauptstadt bedeutet dieses, daß man Geschäftsräume in einem Gebäude bezog. Auf diese Art und Weise dokumentierten einst auch die DAK und die HMK nach außen ihre „Kooperation”. Für die GEK ist die Kooperation daher ein wunderbarer Bestandteil ihrer „Mitgift –vor allem für die Wuppertaler, deren PKV-Partner HUK Coburg nicht so glänzend positioniert ist.
So ein GKV-Schatzkästlein wie die GEK hätte sich natürlich jeder Kassenfürst gerne unter den Nagel gerissen. Vor allem, wenn die Braut sich selbst auf dem Ehemarkt darbietet. Ganz freiwillig ging die GEK bekanntlich nicht auf die Suche nach einem Bräutigam (vgl. u.a. dfg 11 – 09, S. 5ff.). Der Verwaltungsrat mußte erst zu seinem Glück gezwungen, zu seiner Entscheidung gedrängt werden – vor allem wohl durch das Bundesversicherungsamt (BVA), wie aus Ersatzkassenkreisen zu hören. Denn mit der Liquidität der Kasse steht es seit Jahren nicht zum Besten. Der Vorgänger des jetzigen Vorstandsvorsitzenden Dr. iur. Rolf-Ulrich Schlenker (58) segelte finanziell immer „hart am Wind” – die Warnungen und amtlichen Hinweise soll Dieter Hebel (66) geflissentlich „in denselbigen geschlagen zu haben” haben. „Seine” Verwaltungsräte bei der GEK, und den beiden damals noch verbliebenen Arbeiter-Ersatzkassen HZK und KEH scheinen sich aber auch in den „Erfolgszahlen” des Ostwestfalen gesonnt zu haben. Bis die wahren Zahlen auf den Tisch mußten.
HZK, KEH wie auch der AEV als Verband der Arbeiterersatzkassen existieren nicht mehr – Hebel verzehrt unruhig seine Ruhestandbezüge. Zu gerne würde er wieder das Ruder in Schwäbisch Gmünd übernehmen, wird kolportiert. Er soll sich jedoch nur noch auf das Wohlwollen von wenigen der 22 Selbstverwalter stützen können. Doch das könnte bei der GEK-Entscheidung den Ausschlag geben. 14 der 21 Männer und einen Frau der Selbstverwaltung zogen über die Wahlliste der IG Metall in das Gremium ein. Auf dem ver.di-Ticket reisten drei der Vertreter, dank der Fusion mit der HZK findet man drei Vertreter der IG Bauen-Agrar-Umwelt. Je ein Vertreter des Christlichen Metallerbundes und des Dt. Zahntechniker-Verbandes komplettieren den Thing. Wohin neigt sich nun wenigen Tagen die Mehrheit? Nach Wuppertal oder nach Hamburg? Die beiden GEK-Vorstände und die Mitarbeiter der Körperschaft werden voraussichtlich erst gar nicht nach ihrer Meinung gefragt. Das letztendliche Votum behält man sich im Aufsichtsrat, sprich Verwaltungsrat vor. Dabei sind vor allem die Vertreter der IG Metall nicht so ganz unabhängig, wie man meinen möchte. Die Gewerkschaftsverwaltung in Frankfurt – in ihren politischen Forderungen eher auf dem Trip hin zur Einheitsversicherung – will ein gehöriges Wort mitreden. Zuerst einmal sollen alle fünf Selbstverwalter, die die GEK in das Aufsichtsgremium der neuen Kasse – die Zugeständnisse sind bei BEK und TK identisch – von der IG Metall besetzt werden. Das paßt der Berliner ver.di-Zentrale überhaupt nicht, die u.a. im Wuppertaler Verwaltungsrat ein gehöriges Wort mitzureden hat. Die IG Metaller könnten die DGB-Fraktion im Bergischen stärken, das haben die dortigen Dienstleistungsgewerkschafter gar nicht gerne. Aber auch in Hamburg verwässerten nach den fünf Zahntechnikern der !KK Direkt die fünf IG Metaller die Verwaltungsratsstrukturen. Mit harten Bandagen kämpfen daher die diversen „Mutterhäuser” von mindestens drei der fünf Fraktionen im GEK-Verwaltungsrat um jeden Abgesandten, um jedes weitere Zukunfts-Detail. Um GEK-Traditionen, um Versicherte gar, darum geht es gar nicht mehr, sondern nur noch die Wahrung von Pfründen, Latifundien, Mandaten und Ehren.
Sehr passend der Artikel, finde ich.
Naddel schrieb: “.Sollen Sie doch an Leistungen sparen…Sterben müssen wir ehhh…nur eben früher…!!!”
Würden Sie das auch noch sagen, wenn es sie selbst beträfe ?
Wohl kaum, dann soll plötzlich alles Menschenmögliche getan werden.
Sie sprechen sich also dafür aus, Menschen sterben zu lassen. Gut zu wissen.
Was die Krankenversicherung verschweigt: Sie kriegt gerade für Risikopatienten -explizit auch für Hämophilie-Patienten- Ausgleichszahlungen vom Gesundheitsfonds.
Keine Krankenkasse muss für irgendeine Leistung also in die Pleite gehen. Das ist falsch.
Ehrlich wäre gewesen, wenn die Krankenversicherung das auch öffentlich gesagt und sich bei den Patienten entschuldigt hätte, anstatt eine Hetzjagd zu inszenieren.
Was dabei herauskommen kann, zegen hier einige Beiträge. Schlimm. Und schlimm, dass eine Krankenkasse nicht den Anstand hat, die Dinge richtigzustellen.