Dienstag, 21. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Commerzbank

15.06.2010 | 17:42 Uhr

Gemeinsames Logo für Commerzbank und Dresdner Bank

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Commerzbank Logo

Frankfurt/Main – Fast zwei Jahre ist die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank nun her. Nun werden die ersten bundesweiten Filialen mit einem gemeinsamen Logo ausgestattet. So bilden die beiden Banken künftig auch äußerlich einen Zusammenschluss.

Martin Blessing, Chef der Commerzbank: „Frankfurt und ganz Deutschland werden ein Stück gelber“. Die neue Marke besteht aus einem gelben Band, das an das grüne Band der Dresdner erinnert. Sechs deutsche Großstädte werden derzeit damit ausgerüstet. So erhalten die Filialen in Frankfurt, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln das gelbe Band als Logo.

Bis zum Ende des Sommers werden alle grünen Dresdner-Bank-Logos und das alte, ebenfalls gelbe, Commerzbank-Logo durch die Neuerung ersetzt. Das verursacht zumindest in Frankfurt einige Probleme, nisten doch dort gerade Wanderfalken, die das Logo zu bewachen scheinen. Die Umrüstung am Westturm kann also erst dann erfolgen, wenn der Falkennachwuchs groß genug ist.

Die Marken – Umstellung kostet rund 50 Millionen Euro, so Blessing. Dabei sollen alle 11 Millionen Kunden in allen Filialen den absolut gleichen Service erhalten. Auch die Datensysteme der beiden Banken sollen ab dem nächsten Jahr zusammengeführt werden. Blessing: „Wirklich nichts mehr merken werden die Kunden nach dem Frühjahr nächsten Jahres“.

Der Name „Dresdner Bank“ wird dann ebenfalls nicht mehr da sein, er verschwindet mit Einführung der neuen Marke. Nur eine Ausnahme gibt es: „Die Hauptstelle der Dresdner Bank in Dresden werden wir mit neuem Logo unter dem Namen Dresdner Bank weiterbetreiben – aus Respekt vor der Marke“.

Ab dem 2. Halbjahr 2001 sollen auch Filialen geschlossen werden. Dies ist dort nötig, wo bisher die Dresdner Bank und die Commerzbank direkt nebeneinander lagen. Etwa 1.200 Filialen soll es dann von derzeit 1.500 Filialen noch geben. Eine Kostenersparnis von 1,1 Milliarden Euro durch die Fusion wurde von Blessing bestätigt. „Der Kauf der Dresdner Bank war und ist strategisch richtig.“, sagt Blessing auf die wüsten Beschimpfungen der Aktionäre. Diese waren mit dem Kauf der Dresdner Bank nicht sonderlich glücklich.

Der Deal war schon 2008 perfekt und wurde fortan vom Bund mit Milliarden-Beträgen gestützt, bevor eine juristische Verschmelzung am 11. Mai 2009 stattfand.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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