Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Experten

17.08.2010 | 16:15 Uhr

Gesundheitliche Folgen der Ölkatastrophe stärker beachten

Die gesundheitlichen Folgen der Ölkatastrophe dürfen nicht aus den Augen verloren werden, dies bemängeln Experten von der Universität Kalifornien.

Ölsperren vor der Küste von Louisiana, BP p.l.c., über dts Nachrichtenagentur
Chicago – US-Gesundheitsexperten haben an Mediziner im Golf von Mexiko appelliert, dass sie die gesundheitlichen Kurz- und Langzeitschäden als Folgen der bislang schwersten Ölkatastrophe nicht aus den Augen verlieren dürften. Die Ölkatastrophe sei bereits intensiv hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen diskutiert worden. Jedoch bemängelten die Experten der Universität von Kalifornien, dass dabei Fragen zu gesundheitlichen Schäden in den Hintergrund gelangten.

Vorherige Ölverschmutzungen hätten gezeigt, dass der Kontakt mit Öl und Chemikalien die Lungen, Nieren und Leber nachhaltig schädigen können. Auch die mentale Belastung sei dabei nach Äußerungen der Experten nicht zu unterschätzen. Angstgefühle, Depressionen und posttraumatischer Stress könnten ebenfalls den menschlichen Organismus langfristig negativ beeinflussen.

Foto: Ölsperren vor der Küste von Louisiana, BP p.l.c.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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