Lexikon - Krankenversicherung -
GKV Finanzstärkungsgesetz
Die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung sah besonders seit 1995 nicht gut aus, so dass das GKV-Finanz-Stärkungsgesetz entwickelt wurde, dass zur finanziellen Stabilisierung und Entschuldung der gesetzlichen Krankenkassen führen sollte. Die Schwerpunkte setzte man bei diesem Gesetz auf ein langfristiges Entschuldungsprogramm sowie auch auf ein kürzeres Sanierungsprogramm.
Außerdem wurde es mit dem Gesetz für die Krankenkassen möglich, auf die sogenannte finanzielle Hilfe in besonderen Notlagen zurückzugreifen, was kassenintern geregelt wurde. Um ein starkes Ost-West-Gefälle hinsichtlich der Beitragssätze abzubauen, wurde ein Risikostrukturausgleich eingeführt, der mit dem Solidaritätsstärkungsgesetz zeitlich unbefristet geregelt wurde