Was ist
HIV
AIDS ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die durch den HI-Virus verursacht wird. Die für die Immunabwehr verantwortlichen Zellen werden dadurch zerstört und der Körper kann Bakterien, Viren und Pilze nicht mehr richtig bekämpfen. Wer HIV-positiv ist, ist nicht gleich an AIDS erkrankt. Erst wenn der Virus sich soweit vermehrt hat und die Krankheit letztlich ausbricht, wird von einer AIDS-Erkrankung gesprochen.
Die weißen Blutkörperchen greifen die so genannten CD4-Lymphozyten an und zerstören sie. Der HI-Virus kann über direkten Blutkontakt und Geschlechtsverkehr übertragen werden.
Es gibt drei verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Symptomen.
Phase A: Grippeähnliche Symptome
Phase B: Nahezu symptomfrei, dennoch vermehren sich Viren schnell
Phase C: vermehrt Infektionen, Durchfall, Herpes, Zerstörung des Nervensystems
Bluttests, die über die Verbreitung von Viren und Infektionen optimal Auskunft geben.
AIDS ist nicht heilbar, dennoch gibt es Medikamente, mit denen die Verbreitung der HI-Viren verlangsamt wird. Diese Therapie nennt man antiretrovirale Therapie und sie kontrolliert die Virusmenge im Blut.