Studie
Hundefell die Lösung für Krebs?
Was ist nicht alles gibt. Wissenschaftler konnten die Gene entdecken, die das Feel von Pudels lockig und das Fell eines Collies lang und glatt werden lassen. Dies ist Teil eines Projektes, in dem herausgefunden werden soll, wie Gene Krankheiten verursachen.
Das Aussehen eines Hundefelles wird nur von drei Genen bestimmt. Das Fell von Haushunden variiert stark: es kann lang, kurz, glatt, wellig, lockig, drahtig, weich oder auch eine Kombination daraus sein. Genau aus diesem Grund eignet es sich für genetische Studien. Um herauszufinden, wie Gene diese Vielfalt erzeugen, studierten Wissenschaftler über 1000 Hunde über 90 verschiedener Rassen.
Dabei fanden sie heraus, dass nur drei Gene all diese verschiedenen Arten von Hundefellen hervorbringen. Dies nutzt auch bei der Erforschung von Krankheiten. Krebsarten bei Menschen und Hunden sind ähnlich. Daher kann die Tatsache, dass nur drei Gene eine solche Vielfalt von Haartypen hervorbringen können, ein Schlüssel dafür sein, wie Gene so viele verschiedene Krebsarten bei Menschen und Hunden verursachen können.
Dabei ist es nicht wichtig, ob exakt das gleiche Gen bei Mensch und Hund mutiert ist. Vielmehr können Erkenntnisse gewonnen werden, welche Nervenbahnen und Genarten involviert sind und welche Veränderungen in diesen Genen zu solchen Krankheiten führen können.