Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Krankenkassen

21.08.2009 | 8:08 Uhr

Impfung gegen Schweinegrippe soll 28 Euro kosten

Erste Details zu den Modealitäten für die Schweinegrippe – Impfungen werden im Moment von der Bundesregierung diskutiert. Die 2 fache Impfung, die ausschließlich zum Schutz dient, soll nicht mehr als 28 Euro pro Person kosten. Eine Passage im Verordnungsentwurf wir folgendermaßen zitiert : “Für die gesetzlichen Krankenkassen entstehen auf Basis der Verordnung geschätzte Mehrausgaben für 2009 in einer Größenordnung von etwa 0,6 Milliarden Euro.”

Genaue Details müssen jetzt zwischen Bundesländern und Krankenkassen geklärt werden, jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass es länderabhängig zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen wird, da vorallem die Infrastrukturen der jeweiligen Bundesländer zu unterschiedlich sind, für eine allgemeine Regelung.

Die fälligen 28 Euro entstehen aus den 18 Euro für den Impfstoff selber und den 10 Euro für Spritzen etc. und die Dienstleistung. Grund zur Sorge besteht zur Zeit nicht, da das Robert-Koch-Institut gemeldet hat, dass die Impftests bisher ohne Probleme verlaufen sind.

Ernst wird es nur bei den Kleinkindern und Säuglingen, da diese im ersten Lebensjahr, nur den Tamiflu-Saft für Kinder einnehmen dürfen, dieser aber bis Ende des Jahres nicht mehr lieferbar ist. Daher wird betroffenen Eltern geraten, Menschenansammlungen zu meiden, sollte der Grippeinfekt weiter ansteigen.

Ebenfalls gefährdet ist der deutsche Exporthande , sollten die Hygienestandards nicht eingehalten werden und die Pandemie sich weiter ausbreiten. Bisher hat das Robert-Koch-Insitut bereits über 12.000 Fälle von Infektionen mit der Schweinegrippe in Deutschland gemeldet – täglich kommen ca. 500 dazu.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

2 Kommentare zu “Impfung gegen Schweinegrippe soll 28 Euro kosten”
  1. RevengeofPKV sagt:

    Laut Pressemitteilung des BMG ist die Durchführung der Impfung Sache der Bundesländer. Da kann man gespannt sein, wie das organisatorisch funktionieren soll. Ich denke, es wird einen ziemlichen Run auf die Impfungen geben, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht. Ob die paar ärztlichen Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern dem gewachsen sein werden, halte ich für fraglich. Schließlich haben diese ja auch noch andere Aufgaben zu erfüllen – was wird dann damit?

  2. Steffen sagt:

    Ich bin auch mal gespannt wie das ablaufen soll. Die Ärzte werden sich sicherlich freuen ;)

Teilen Sie Ihre Meinung