Vorsorgeuntersuchung
In Irland soll man mit Krebs zur Krebs-Vorsorgeuntersuchung?
Eben habe ich eine skurille Geschichte bei Stephan in Irland gefunden.
Ich finde er hat mit seiner Aussage recht. Nicht soviel ĂĽber das Krankheitssystem in Deutschland jammern
Denn dort wurde ein Brief an eine Patientin verschickt. In dem Brief stand, dass ab jetzt die Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung bezahlt wird und sie einen Termin in den nächsten Tagen hat.
Problem bei der Sache war, dass bei der guten Damen schon Brustkrebs festgestellt wurde als sie 39 war.
Ihr denkt jetzt – gut das kann mal passieren?
Nein – denn die Dame ist im alter von 43 gestorben.
Immernoch nicht schlimm genug?
Ok – die Dame wäre jetzt 63 Jahre alt!!!!
Was soll man dazu sagen? Arme Iren. Na wenigstens sind das Bier und der Whiskey da erstklassig cheers !
Das mit dem Anschreiben an Tote bekommen die Krankenkassen in Deutschland aber auch hin. Weil es kein Sterbegeld mehr gibt, bekommen die Kassen den Tod ihrer Versicherten nicht mehr in jedem Fall mit. Als es das Sterbegeld noch gab, erreichte die Information ĂĽber einen verstorbenen Versicherten die Krankenkasse in Fällen erst zusammen mit dem – meist vom Beerdigungsinstitut gestellten – Sterbegeldantrag. Makaber, aber leider wahr.
Zitat RevengeofPKV ↑:
Wir haben als Azubis die Todesanzeigen durchschauen müssen um zu gucken ob in der Pflegeversicherung einer Leistungen bekommt. Somit konnten peinliche Auftritte möglichst vermieden werden.
Aber das funktioniert auch nur, wenn die Krankenkasse ziemlich Ortsgebunden ist. Bei Krankenkassen deren Versichertenstruktur ĂĽber ganz Deutschland verteilt ist, kann man soetwas natĂĽrlich nicht machen.
Verrückt fand ich an dem Fall, dass die gute schon 20 Jahre Tod ist. Die Ausrede, warum das passiert ist, hätte ich gerne gehört.