Samstag, 11. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

2.10.2008 | 14:21 Uhr

Alle “kein Bock auf Arbeit”-Menschen wussten es schon lange

Alle Menschen die kein Bock auf die Arbeit haben wussten es sozusagen schon sehr lange. Und der BKK Bundesverband muss deshalb extra eine Pressemitteilung rausgeben?

Eben habe ich mir die Pressemitteilungen des BKK Bundesverbandes angeschaut und was finde ich da? Die Ăśberschrift:

Neue Studie: Arbeit verursacht 44 Milliarden Gesundheitskosten – „Move Europe-Unternehmen“ sparen durch betriebliche Gesundheitsförderung

Ich dachte mir OK- wenn Arbeit Gesundheitkosten verursacht dann bin ich mal daheim. :yeah: Für alle BKK Mitarbeiter ist das natürlich ein super Argument wenn ihr mal wieder früher gehen wollt ;)

SpaĂź bei Seite – Ăśberschrift war nicht so gut, aber die Fakten der Studie schon:

  1. Jährlicher Schaden durch arbeitsbedingte Erkrankungen und Frühberentung 44 Milliarden Euro.
  2. Alleine bei Muskel- und Skeletterkrankungen sind die Kosten bei 10,8 Milliarden Euro.
  3. Durch Vermeidung von ”Arbeitsschwere” und “Lasten heben” in der Arbeitswelt lassen sich die Muskel- und Skeletterkrankungen um bis zu 45 Prozent verringern.
  4. Die Frühberentnung lässt sich bei Muskel- und Skeletterkrankungen dadurch um 62 Prozent senken.

Interessante Fakten liefert die “kein Bock auf Arbeit”-Studie. Was ich mich aber frage. :dance10:

  1. Wie soll man bitte Lasten heben vermeiden? Ich spreche jetzt mal fĂĽr den Industriesektor. Wann beginnt eigentlich Lasten heben?
  2. Irgendwie klingt die Studie fĂĽr mich genauso wie es die Ăśberschrift sagt: Wir bleiben alle daheim, keiner macht mehr was und unser Gesundheitssystem profitiert davon ;) – oh da hab ich wohl die Beitragsausfälle vergessen hmm – und das unser ganzes Land abstĂĽrzen wĂĽrde :titanic:

via BKK Bundesverband

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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