Dienstag, 21. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Medikamente

2.03.2010 | 10:10 Uhr

Keine Auswahl mehr bei Medikamenten

Pillen im Glas 300x225 Keine Auswahl mehr bei Medikamenten BildLaut Pro Generika fordert das BKK-Gemeinschaftsunternehmen spectrum|K seit Neuestem die Apotheken per Fax auf, nun vorrangig Arzneimittel abzugeben, die vom wirtschaftlichsten, sprich: vom billigsten Rabattvertragspartner angeboten wird.

Der Branchenverbande Pro Generika meint dazu: „Letztlich macht spectrum|K damit die Grundidee seiner eigenen Rabattverträge zur Farce!“

Auch sei es unanständig, den Versicherten vorzumachen, mehr Auswahlmöglichkeiten als AOK-Patienten zu haben, dieses dann aber durch solche Maßnahmen wieder einzukassieren.

Nur, wenn die Produkte aus medizinischen und pharmazeutischen Gründen für die Patienten nicht in Frage kämen, sollten sie auf die drei anderen Rabattpartner ausweichen können.

Und dabei hatte sich Spectrum|K vor der Ausschreibung noch damit gerühmt, Verträge mit vier Partnern abzuschließen, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet sei.

Bild: flickr / erix!

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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