Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Krankenhaus

28.03.2010 | 12:34 Uhr

Klinikverbund: Fusion in Reinhaus und Hochfeld gescheitert?

Erst vor drei Jahren wurde der Verbund in Duisburg beschlossen und die Johanniter in Rheinhausen wurden mit der Bethesda in Hochfeld vereint. Damals wurde auf eine vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit gebaut, die nun wieder aufgelöst werden soll.

Dabei sollen keine Arbeitsplätze abgebaut und auch die Standorte sollen so belassen werden, so wurde es durch den Geschäftsführer Dr. Martin Biggemann bekannt gegeben.

Die Trennung geht von den Johannitern aus, die das Krankenhaus wieder in den eigenen Konzern übernehmen wollen. Das ist kein Einzelfall, denn auch in Bonn steht eine Trennung an. Hier wollen sich die Johanniter von dem evangelischen Waldkrankenhaus trennen, die Fusion wurde erst 2005 eingegangen.

Klare Worte zur Trennung zur Spaltung des Kinikverbund

Als Grund für die Trennung führten die Johanniter an: die Handlungs- und Denkweise trifte von anderen ansässigen Einrichtungen ab und so wolle man zwar weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen beiden Häusern bestehen lassen, die in etwaigen Operationen und anderen ärztlichen Versorgungen, wie etwa der Onkologie, Radiologie und Anästhesiologie in beiden Häusern verbunden ist. Auch die Bereiche Labor, Küche und Apotheke, so wird beabsichtigt, können weiter bestehen bleiben. Aber die Buchhaltung und Abrechnung sollen getrennt werden. So rechnet man bis Ende des Sommers mit Klarheit und einer Trennung vonseiten der Johanniter.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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